Developer Preview: Google veröffentlicht erste Version von Android N

Google hat die erste Entwicklerversion von Android N veröffentlicht. Android N ist die künftige neue Hauptversion von Googles Mobilbetriebssystem und erhält eine Reihe von Verbesserungen. Die Vorabversion gibt es nur für ausgewählte Nexus-Geräte.

Artikel veröffentlicht am ,
Android N erhält einen Mehrfensterbetrieb
Android N erhält einen Mehrfensterbetrieb (Bild: Google)

Google hat überraschend die erste Entwicklerversion von Android N vorgestellt. Der Hersteller will Entwicklern so die Möglichkeit geben, stärkeren Einfluss auf die nächste Hauptversion von Android zu nehmen. Daher wurde eine sehr frühe Entwicklerversion veröffentlicht, um möglichst viel Zeit zu haben, bis die Arbeiten daran abgeschlossen werden. Eigentlich wurde die Vorstellung von Android N zur Google I/O Mitte Mai 2016 erwartet.

Android N unterstützt Mehrfensterbetrieb

Google hat in einem Blog-Post auf die wichtigsten Neuerungen von Android N hingewiesen. Möglicherweise bietet die Entwicklerversion weitere Neuerungen, die Google aber nicht erwähnt. Bei Android M gab es eine Vielzahl neuer Funktionen, die Google zunächst auch nicht aufgelistet hatte.

Mit Android N bekommt Googles Mobilbetriebssystem eine Mehrfenster-Unterstützung. Damit lassen sich mehrere Apps nebeneinander auf dem Bildschirm anzeigen. Mehrfenstermodi haben eine Reihe von Herstellern von Android-Geräten seit langem implementiert, im Basis-Android fehlten solche Möglichkeiten aber bisher.

Verbesserungen rund um Benachrichtigungen

Eine Reihe von Verbesserungen gibt es bei den Benachrichtigungen. Nutzer können künftig direkter auf Benachrichtigungen reagieren, so dass Aufgaben zügiger erledigt werden können. Außerdem lassen sich Benachrichtigungen gruppieren, so dass der Benachrichtigungsbereich nicht mit gleichartigen Benachrichtigungen überfüllt wird.

Mit Android N will Google die mit Marshmallow eingeführten Stromsparbemühungen weiter vorantreiben, damit Geräte vor allem dann wenig Energie verbrauchen, wenn sie nicht benutzt werden. Dadurch soll eine insgesamt längere Akkulaufzeit erreicht werden. Außerdem unterstützt die neue Android-Version Java 8. Eine Reihe normaler Funktionen von Android arbeiten in der Entwicklerversion nicht einwandfrei. Daher rät Google davon ab, diese auf Produktivgeräten einzusetzen.

Versionsnummer unbekannt

Alle Android-Hauptversionen tragen als Beinamen die Bezeichnungen von Süßspeisen. Seit einiger Zeit macht sich Google einen Spaß daraus, die entsprechenden Bezeichnungen möglichst lange geheim zu halten. Da Google bei den Beinamen nach Alphabet vorgeht, steht der Anfangsbuchstabe aber schon lange vorher fest. Welche Versionsnummer Android N tragen wird, ist noch nicht bekannt. Möglich wäre ein Sprung auf die Version 7.0, auch Android 6.1 wäre denkbar.

Google hat die Entwicklerversion von Android N nur für aktuelle Nexus-Geräte veröffentlicht. Dazu gehören die Smartphones Nexus 6, Nexus 5X, Nexus 6P, die Tablets Nexus 9 und Pixel C sowie die Streaming-Box Nexus Player. Neuerdings gibt es von Google auch ein Android Beta Programm, um einfacher als bisher die Vorabversionen von Android zu installieren.

In den kommenden Monaten will Google vier weitere Vorabversionen von Android N veröffentlichen. Monatlich ist bis Juli 2016 eine neue Version geplant, bis irgendwann im dritten Quartal 2016 die fertige Version erscheinen soll.

Nachtrag vom 10. März 2016

Der Artikel wurde um einen Hinweis zum Android Beta Programm ergänzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 11. Mär 2016

Komisch, warum habe ich diese Probleme nicht? Das klingt für mich doch sehr als ob Sie...

Pjörn 11. Mär 2016

http://www.simpsite.nl/upload/66/282/Home/Zed_candy.jpg Zed Candy ist vermutlich ähnlich...

Labbm 10. Mär 2016

Natürlich. Um einem Plagiat aus dem Weg zu gehen hatte ich trotzdem nicht von eBay...

Labbm 10. Mär 2016

Ernsthaft? Hab ich gar nicht mitbekommen. Wobei ich es bisher auch noch nicht wirklich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Super Nintendo
Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux

Aus 80.000 Zeilen C-Code besteht die per Reverse Engineering generierte Version von Zelda 3. Die bringt einige Verbesserungen und 16:9.

Super Nintendo: Fan bringt verbessertes Zelda 3 für Windows, MacOS und Linux
Artikel
  1. Claudia Plattner: IT-Expertin wird neue BSI-Chefin
    Claudia Plattner  
    IT-Expertin wird neue BSI-Chefin

    Die neue Chefin des BSI hat mehr technische Expertise als ihr geschasster Vorgänger. Zuletzt arbeitete Claudia Plattner bei der EZB.

  2. Verbrennerverbot: Umwelthilfe scheitert mit Klimaklage gegen BMW
    Verbrennerverbot
    Umwelthilfe scheitert mit Klimaklage gegen BMW

    Verbände wie die Deutsche Umwelthilfe oder Greenpeace wollen ein Verbrennerverbot ab 2030 gerichtlich durchsetzen. Ein weiteres Urteil weist dies nun zurück.

  3. Linux: Alte Computer zu neuem Leben erwecken
    Linux
    Alte Computer zu neuem Leben erwecken

    Computer sind schon nach wenigen Jahren Nutzungsdauer veraltet. Doch mit den schlanken Linux-Distributionen AntiX-Linux, Q4OS oder Simply Linux erleben ältere PC-Systeme einen zweiten Frühling.
    Von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen (u. a. R7 5800X3D 324€)• MindStar: Zotac RTX 4070 Ti 949€, XFX RX 6800 519€ • WSV-Finale bei MediaMarkt (u. a. Samsung 980 Pro 2 TB Heatsink 199,99€) • RAM im Preisrutsch • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • PCGH Cyber Week nur noch kurze Zeit [Werbung]
    •  /