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Developer Analytics:
Coder unter Beobachtung

Developer Analytics liefert Zahlen über die Arbeit von Devs. Falsch angewendet, schaffen sie aber eine Atmosphäre von Misstrauen und liefern irreführende Ergebnisse. Wie es besser geht.
/ Otto Geißler
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Mit einer wachsenden Datenbasis zur Programmiererarbeit steigt das Risiko einer Überwachungskultur. (Bild: Sharpi1980/Pixabay)
Mit einer wachsenden Datenbasis zur Programmiererarbeit steigt das Risiko einer Überwachungskultur. Bild: Sharpi1980/Pixabay

Softwareentwicklung galt lange als eine Disziplin, die sich einer einfachen Messbarkeit entzieht. Zwar ließen sich Projektfortschritte dokumentieren und Fehlerstatistiken erfassen, doch der eigentliche Wert eines Entwicklers entstand oft dort, wo Kennzahlen versagen: beim Lösen komplexer Probleme, beim Entwurf tragfähiger Architekturen oder in der Zusammenarbeit innerhalb eines Teams. Mit dem Siegeszug cloudbasierter Entwicklungsplattformen, einer nahezu lückenlosen Digitalisierung von Arbeitsabläufen und dem zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz verändert sich diese Sichtweise jedoch grundlegend.

Nahezu jede Aktivität in modernen Entwicklungsumgebungen hinterlässt heute digitale Spuren. Commits in Git, Pull Requests, Code Reviews(öffnet im neuen Fenster), Ticketbearbeitung, Build-Prozesse oder Deployments erzeugen kontinuierlich Daten, die sich aggregieren und analysieren lassen. Unternehmen versprechen sich davon mehr Transparenz über Entwicklungsprozesse und eine fundiertere Grundlage für Managemententscheidungen. Gleichzeitig wächst das Angebot spezialisierter Plattformen, die aus diesen Daten Aussagen über Produktivität, Zusammenarbeit oder sogar die Leistungsfähigkeit einzelner Entwickler ableiten wollen. Wir erklären, wie Unternehmen, welche Daten erhoben und wie sie sinnvoll verwendet werden können.

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