Glasfaser: Zahl der FTTB/H-Anschlüsse steigt auf 2,7 Millionen

Deutschland macht bei der Versorgung mit Glasfaser leichte Fortschritte: Die Zahl der Haushalte, die diesen Anschluss buchen, steigt um 34 Prozent. Neun von zehn Haushalten, die FTTB/H-Anschlüsse nutzen, beziehen diese nicht von der Telekom.

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Gerpott rechnet vor.
Gerpott rechnet vor. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Etwa 2,7 Millionen Haushalte werden in Deutschland Ende des Jahres 2016 an Glasfasernetze mindestens bis zum Gebäudekeller (FTTB/FTTH) angeschlossen sein - ein Viertel mehr als im Vorjahr. Das gab der VATM (Verband der Anbieter von Telekommunitations- und Mehrwertdiensten) am 19. Oktober in Berlin bekannt. Für den Branchenverband stellte Torsten J. Gerpott, Professor für TK-Wirtschaft an der Universität Duisburg-Essen, die Ergebnisse der 18. TK-Marktstudie vor.

Inhalt:
  1. Glasfaser: Zahl der FTTB/H-Anschlüsse steigt auf 2,7 Millionen
  2. Studie: Telekom verdient gut an der Konkurrenz

Die Studie ist nicht unabhängig; Gerpott nennt den VATM "seine Mitstreiter". Die Vergleichsstudie der Bundesnetzagentur vertritt dagegen eher die Position der Deutschen Telekom.

Die Zahl der Haushalte, die diesen Anschluss auch buchen, steigt laut Studie im Vergleich zum Vorjahr um 34 Prozent auf 791.000. Neun von zehn Haushalten, die Ende 2016 einem FTTB/H-Anschluss nutzen, beziehen diese nicht von der Telekom, sondern von einem alternativen Netzbetreiber. Die Konkurrenten bauen nach der Studie mehr als drei Viertel der FTTB- und FTTH in Deutschland - ein Zuwachs um 590.000. "10 Prozent kommt von der Telekom, 90 Prozent kommen von den Wettbewerbern. Gefühlt hat die Deutsche Telekom den FTTH-Ausbau eingestellt", meinte Gerpott, ohne hier genaue Angaben vorzulegen.

Auch die Datenrate der Kunden nahm im Downstream zu: 1,7 Millionen haben einen Zugang mit über 50 MBit/s. Die Angaben sind ohne TV-Kabelnetzbetreiber.

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Studie: Telekom verdient gut an der Konkurrenz 
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