Deutschland-Stack: Studien sollen Regeln für Bund, Länder und Kommunen klären
Das Kompetenznetzwerk Digitale Verwaltung (NEGZ) hat die Förderung von vier neuen Kurzstudien mit Bezug zum Deutschland-Stack bekanntgegeben. Wie es in der zugehörigen Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) heißt, sollen die Studien Erkenntnisse dazu liefern, wie sich Organisationen anpassen können und bestehende Lösungen eingebunden und klare Regeln für die Zusammenarbeit etabliert werden können. Der Deutschland-Stack soll die gemeinsame digitale Grundlage für Bund, Länder und Kommunen bilden.
Gefördert werden Studien der Universität Münster, des Stein-Hardenberg-Instituts der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Wildau. In Münster soll untersucht werden, wie überholte Routinen, Rollenbilder und Entscheidungsweisen hinterfragt werden können.
Am Stein-Hardenberg-Institut wird untersucht, wie die bislang allgemeine Architektur des Deutschland-Stacks auf konkrete Planungs- und Genehmigungsverfahren übertragen werden kann, und in Lübeck soll ermittelt werden, welche vorhandenen Softwarelösungen für den Deutschland-Stack relevant sind, welche Programmiersprachen genutzt werden sollten und wo kritische Abhängigkeiten bestehen.
Bis zu 10.000 Euro pro Studie
Die Technische Hochschule Wildau will sich damit beschäftigen, wie eine verbindliche Nutzung des Deutschland-Stacks sichergestellt und dieser kontinuierlich weiterentwickelt werden kann. Jedes der ausgewählten Projekte wird mit bis zu 10.000 Euro gefördert. Bis Mitte des Jahres 2027 sollen die Ergebnisse vorliegen.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Modernisierung von Staat und Verwaltung. Mit dem Deutschland-Stack soll dabei eine technisch sichere, interoperable und souveräne Technologie-Plattform zur Digitalisierung der gesamten Verwaltung aufgebaut werden.
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