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Deutschland: Mobiles Datenvolumen steigt auf 140 Millionen GByte

Das mobile Datenvolumen in Deutschland ist um 40 Prozent angestiegen. Bald bringt die mobile Internetnutzung mehr Umsatz als Telefonie.
/ Achim Sawall
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Bild: Bitkom

Beim mobilen Datenvolumen hat es in Deutschland im Jahr 2013 einen Anstieg um 40 Prozent auf rund 140 Millionen GByte gegeben. Das gab der IT-Branchenverband Bitkom am 23. Juli 2013 bekannt(öffnet im neuen Fenster). 2012 lag das mobil übertragene Datenvolumen bei rund 140 GByte. Anfang 2013 nutzten fast 34 Millionen Deutsche die Mobilfunkstandards der dritten und vierten Generation, UMTS und LTE. Das waren fünf Millionen oder 17 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

"Durch die zunehmende Verbreitung von LTE" werde "die mobile Datenkommunikation weiter sehr stark steigen", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Die derzeit typische Datenübertragungsrate bei LTE-Nutzern liege zwischen 5 und 20 MBit/s je Teilnehmer, mit der Weiterentwicklung LTE-Advanced würden 30 bis 180 MBit/s erreicht. Ende 2012 waren bei den Netzbetreibern rund 1,1 Millionen LTE-Nutzer gemeldet. Die Zahl der LTE-Basisstationen hat sich innerhalb des vergangenen Jahres auf 9.600 verdreifacht.

In Deutschland gibt es rund 113 Millionen Mobilfunkverträge. Laut einer Aris-Umfrage im Bitkom-Auftrag haben 87 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre mindestens ein Handy. Aktuell besitzen 40 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren ein Smartphone. Vor einem Jahr waren es 34 Prozent.

In Deutschland werden 2013 laut European Information Technology Observatory (EITO) voraussichtlich rund 28 Millionen Smartphones verkauft, eine Steigerung um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz legt demnach um ein Viertel auf 8,8 Milliarden Euro zu. Insgesamt werden nach der Prognose 34,6 Millionen Handys im Jahr 2013 abgesetzt. Das wäre ein Plus von 20 Prozent.

Der Markt für mobiles Internet werde bald das mobile Telefonieren als wichtigste Umsatzquelle für deutsche Telekommunikationsanbieter ablösen, heißt es weiter. Dieses Jahr stehen die mobilen Datendienste für rund 44 Prozent des Umsatzes. Das Geschäft legt seit 2009 zweistellig zu, in diesem Jahr voraussichtlich um zehn Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Hingegen geht seit 2006 der Umsatz mit mobiler Telefonie zurück, in diesem Jahr um sieben Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2005 wurde noch für 19,1 Milliarden Euro mobil telefoniert.


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