Abo
  • Services:

Deutschland: Mobile Datennutzung legt um das Zehnfache zu

Der mobile Datenverkehr in Deutschland wächst viermal schneller als im Festnetz. Weltweit werden künftig mehr mobile Daten über WLAN übertragen als über Mobilfunknetze.

Artikel veröffentlicht am ,
Deutschland: Mobile Datennutzung legt um das Zehnfache zu
(Bild: Cisco)

Das bei der mobilen Internetnutzung übertragene Datenvolumen wird weltweit bis 2018 etwa um das Elffache steigen. In vier Jahren werden jährlich voraussichtlich 190 Exabyte übertragen. Dies ergab eine aktuelle Cisco-Studie, die am 5. Februar 2014 vorgestellt wurde. In Deutschland wird der mobile Traffic demnach um das Zehnfache zunehmen.

Stellenmarkt
  1. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
  2. Wacker Chemie AG, München

Damit wächst der mobile Datenverkehr in Deutschland viermal schneller als im Festnetz. 2018 werden in Deutschland 287 Petabyte pro Monat mobil übertragen. Dies entspricht zehn Prozent am gesamten Datenverkehr, im Jahr 2013 waren es erst zwei Prozent. In vier Jahren steigt laut der Studie die durchschnittliche Geschwindigkeit der Verbindung von 2,1 MBit/s auf 3,6 MBit/s. Smartphones werden durchschnittlich 15 MBit/s erreichen.

Von 2013 bis 2018 wird das globale Wachstum des mobilen Datenverkehrs das Festnetz um das Dreifache übertreffen. Die Zahl der mobilen Nutzer weltweit wächst von 4,1 Milliarden auf 4,9 Milliarden. Die durchschnittliche Geschwindigkeit mobiler Internetverbindungen steigt im genannten Zeitraum von 1,4 MBit/s auf 2,5 MBit/s, die Anbindung der Smartphones von 4 MBit/s auf 7 MBit/s.

Im Jahr 2018 werden Videodaten 69 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen, 2013 waren es 53 Prozent. Über Smartphones, Notebooks und Tablets laufen rund 94 Prozent des weltweiten mobilen Datenverkehrs, M2M-Verbindungen generieren nur fünf Prozent.

Der Datenverkehr über breitbandige 4G-Netzwerke wächst laut den Berechnungen um das 18fache und wird 2018 bis zu 51 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen.

In vier Jahren werden demnach mehr mobile Daten über WLAN (17,3 Exabyte/Monat) übertragen als über Mobilfunknetze (15,9 Exabyte/Monat). Der mobile Datenaustausch wird 2018 zu 69 Prozent aus Videodaten, zu 17 Prozent aus Web- und Datenanwendungen, zu elf Prozent aus Audio-Streaming und zu drei Prozent aus Filesharing bestehen.

Das mobile Datenvolumen wird am stärksten im Nahen Osten und in Afrika steigen, in Westeuropa am geringsten.

Die Studie basiert auf Analysen der mobilen Datennutzung und eigenen Schätzungen von Cisco.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-58%) 23,99€
  2. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-20%) 47,99€

tunnelblick 06. Feb 2014

bietet eine flatrate mit 50 mb an...

jonaswond 06. Feb 2014

+1

spezi 06. Feb 2014

Hab noch ein bisschen in der Studie gelesen. "Offloading" betrifft wohl auch die Nutzung...

MisterProll 06. Feb 2014

Wo ist der Sinn der Meldung, bzw. der Inhalt? Wenn auch sonstwieviel übert WLAN geht...

KritikerKritiker 05. Feb 2014

Dann gründet man am besten gleich eine Firma... WLAN2Go! :D *ich kann nicht mehr*


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /