Deutschland: Jeder zehnte Onlinekauf wird zurückgeschickt

Nur 1 Prozent der Onlinekäufer schickt mehr als die Hälfte der bestellten Waren zurück. Dagegen sagen 44 Prozent der Käufer, noch nie etwas zurückgeschickt zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Einkauf bei Amazon
Einkauf bei Amazon (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Jeder zehnte Onlineeinkauf in Deutschland wird zurückgeschickt. Das hat eine Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom unter 1.166 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben. Rund die Hälfte - 52 Prozent - schickt bis zu 10 Prozent der bestellten Waren zurück. Lediglich 1 Prozent schickt mehr als die Hälfte seiner bestellten Artikel zurück.

Stellenmarkt
  1. IT-Service Mitarbeiter (m/w/d)
    MEWA Textil-Service AG & Co. Deutschland OHG, Standort Groß Kienitz, Groß Kienitz
  2. Projektleiter (m/w/d)
    wilhelm.tel GmbH, Norderstedt
Detailsuche

Die meisten Retouren kommen von 14- bis 29-jährigen. Diese schickten 14 Prozent ihrer Onlineeinkäufe wieder zurück.

51 Prozent der Online-Shopper erklärten, Waren im Internet zumindest einmal oder gelegentlich mit der Absicht bestellt zu haben, sie wieder zurückzuschicken, etwa um Kleidung in verschiedenen Größen auszuprobieren. 5 Prozent tun dies regelmäßig. Dagegen sagen 44 Prozent, noch nie etwas zurückgeschickt zu haben. Die Umfrage von Bitkom-Research ist nach den Angaben repräsentativ.

Die mysteriösen Kontensperrungen bei Amazon

Seit dem 13. Juni 2014 gelten neue Regelungen im EU-Verbraucherschutz beim Online-Shopping. Wer online bestellte Waren häufig zurückschickt, muss durch die EU-Angleichung für Retouren zahlen. Viele große Online-Versandhändler hatten danach angekündigt, trotz der Regelung die Kosten für Rücksendungen auch weiterhin zu übernehmen.

Golem Karrierewelt
  1. Data Engineering mit Python und Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    18./19.01.2023, Virtuell
  2. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Gewährleistung ist gesetzlich festgeschrieben und gilt zwischen dem Händler und dem Kunden. Garantie wird dagegen meist vom Hersteller zusätzlich und freiwillig für ein Produkt angeboten.

Kontensperrungen gegen Kunden gibt es laut Amazon nur in Ausnahmefällen. Der Konzern sehe sich "in den sehr seltenen Fällen, bei denen wir einen Missbrauch unserer Services feststellen, gezwungen, die entsprechenden Konten zu schließen."

Golem.de bekam von mehreren Lesern Zuschriften, die von Sperrandrohungen betroffen waren: Ein Leser berichtete, dass er aus 31 Artikel-Bestellungen in den vergangenen sechs Monaten sechs Rücksendungen vorgenommen habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


amagol 05. Jan 2017

Ob der Haendler die zurueckgeschickten Sachen wieder ins Lager nimmt oder liquidiert ist...

GrandmasterA 05. Jan 2017

OK, dann nochmal... Das ist alles klar und auch völlig OK. Die Vorbesteller...

GrandmasterA 04. Jan 2017

Ich bestelle oft sogar bei Amazon, selbst wenn andere "billiger" sind. Gerade bei...

Dwalinn 04. Jan 2017

Gibt sicherlich deutlich mehr Kreterin. zB. wenn jemand das gleiche Produkt mehrmals...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Vodafone und Telekom: LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre
    Vodafone und Telekom
    LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre

    Laut Senatsverwaltung kam der Ausbau der Base-Transceiver-Station-Hotels nicht wie geplant voran. Nicht nur die Kunden von Vodafone und Telekom haben das Nachsehen.

  2. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  3. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /