Deutschland: Handelsplattform soll echte Glasfaser stärker verbreiten

Eine neue Handelsplattform des Breko soll lokalen Netzbetreibern leichter ermöglichen, ihre Netze großen, überregionalen Nachfragern anzubieten. So soll sich Fiber To The Home (FTTH) schneller rechnen und besser verbreiten.

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Der Knoten beim FTTH-Ausbau soll platzen.
Der Knoten beim FTTH-Ausbau soll platzen. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) wird im Juli dieses Jahres eine Handelsplattform für Glasfaseranschlüsse starten. Das gab die Branchenorganisation am 25. April 2017 bekannt. Die Plattform soll Anbieter von Glasfasernetzen sowie Nachfrager zusammenbringen und richtet sich an kleine, lokale City-Carrier bis hin zu bundesweit aktiven Netzbetreibern.

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So soll die Vermarktung von Glasfaseranschlüssen erheblich verbessert werden, um die Netze mit einer möglichst hohen Auslastung schneller wirtschaftlich zu betreiben. Die Breko-Handelsplattform soll allen Unternehmen offenstehen. Über das Open-Access-System sollen die Firmen diskriminierungsfrei Vorleistungen einkaufen können.

Die Handelsplattform wird von der Breko-Einkaufsgemeinschaft betrieben. Die Technik kommt von 1&1 Versatel und Vitroconnect. Es werden die Standards und Schnittstellen WITA und S/PRI genutzt.

So werden kleine Netze groß

Breko-Geschäftsführer Stephan Albers sagte, der Ausbau von Gigabit-Netzen werde "hierzulande in hohem Maße von City- und Regionalcarriern sowie Stadtwerken vorangetrieben - und das insbesondere auch in ländlichen Gebieten. Lokale und regionale Netzbetreiber können ihre Netze über unsere Plattform nun auch großen, überregionalen Nachfragern anbieten. So werden kleine Netze groß."

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Die Breko-Handelsplattform stehe "auch der Deutschen Telekom offen und dürfte für den Bonner Konzern von großem Interesse sein", erklärte der Geschäftsführer der Breko-Einkaufsgemeinschaft Jürgen Magull. "Wir werden daher aktiv auf die Telekom zugehen."

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