Wozu Terminpläne?

Die Undurchschaubarkeit für Neulinge ist nicht das einzige organisatorische Problem des E-Sports. Fans ärgern sich auch darüber, dass die Terminpläne oft nicht eingehalten werden. "Da freut man sich auf ein Match, hält sich den Abend frei und erfährt, dass es auf den nächsten Tag verschoben wird, da die Veranstalter nicht ordentlich planen können. Und das passiert regelmäßig, auch bei großen Turnieren", sagt ein junger Familienvater. Auch die Spieler stört das. Sie bereiten sich mental auf das Spiel vor und werden mitunter kurz vor dem Spiel informiert, dass es verschoben wurde. "Ich bin dann richtig sauer, weil die Spieler genervt sind und sich beim nächsten Spiel nicht mehr richtig konzentrieren können", klagt ein Teammanager. "Manche Veranstalter sollten sich ein Beispiel an der Dreamhack nehmen. Die ist, was die Organisation angeht, traumhaft."

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Zeit für ihre Fans haben die Spieler durch die schlechte Organisation meist auch nicht mehr. "Ich habe auf solchen Turnieren oft einen strikten Zeitplan, dem ich eh immer hinterherhinke", sagt ein Spieler. Dabei versteht er, dass die Fans auf den Turnieren mit ihren Idolen sprechen und ein Foto mit ihnen machen wollen. "Ich mag den Kontakt auch!"

Allerdings ist der Fankontakt nicht immer angenehm für die Spieler - vor allem nach Niederlagen. "Junge Spieler kommen oft nicht damit klar, wenn sie dann direkt von den Fans kritisiert werden, weil sie schlecht gespielt haben", sagt ein Teammanager. "Davor haben sie Angst. Die Spiele-Community ist nicht gerade dafür bekannt, nett zu sein."

Ein Ausblick

Die E-Sport-Szene wird in den kommenden Monaten weiter wachsen - daran zweifelt keiner. Denn auch auf dieser Gamescom wurden Rekorde gebrochen. Über 400.000 Zuschauer schauten dem Finale des mit 250.000 US-Dollar dotierten Counter-Strike-Turniers über die Streamingplattform Twitch zu. Doch beginnt danach, vielleicht schon im nächsten Jahr, die entscheidende Phase, die zeigen wird, ob sich die E-Sport-Szene etablieren und nicht nur Spieler von außerhalb der Szene, sondern auch Nichtspieler begeistern kann.

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Bisher reizen die professionellen Spieler Nichtspieler kaum, sie reagieren eher negativ. So gab es auf Twitter einen regelrechten Shitstorm, als der US-Sport-Sender ESPN auf seinem zweiten Kanal das Finale des mit 10 Millionen US-Dollar dotierten Dota-2-Turniers The International übertrug. Bevor die E-Sport-Szene versucht, an dieser Haltung etwas zu ändern und ihre Leidenschaft den Massen näherzubringen, sollte sie allerdings erst einmal diejenigen zufriedenstellen, die bereits Fans sind. Bis das erledigt ist, gibt es genug zu tun.

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 Deutschland: E-Sport ist mehr als eine Randerscheinung
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Nrgte 22. Aug 2014

Und einer nennt sich Hulk. Wie hiess der nochmal mit richtigem Namen? xD

theonlyone 20. Aug 2014

Das Ding ist eben das E-Sport nicht wirklich ein "Fernsehen" Ding ist. Schaut man per...

kellemann 20. Aug 2014

Genau wie im Fußball Stadion, da sieht man nämlich nicht viel vom Spiel, aber es geht um...

B1ackS0ul 20. Aug 2014

Das ganze auch mit einem Bildbeleg: http://imgur.com/a/rWbuc



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