Deutschland-Chef der Telekom: Glasfaser "nicht teurer als die bisherigen Anschlüsse"

Glasfaser sei in der neuen Ausbauwelle nicht teurer, sagt der Telekom-Chef. Doch das stimmt nur, wenn die Datenrate gleich bleibt.

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Glasfaserausbau für die Telekom
Glasfaserausbau für die Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom startet mit der Vermarktung von rund 250.000 Glasfaseranschlüssen in 66 Kommunen in Deutschland. Das gab der Netzbetreiber am 5. Mai 2022 bekannt. Der Bau der Anschlüsse beginnt in Kürze. Mehr als 250.000 weitere Haushalte, Unternehmen und Schulen würden jetzt in die Vermarktungswelle starten, so Srini Gopalan, Deutschland-Chef der Telekom. "Und auch preislich sind die neuen Glasfaserverbindungen nicht teurer als die bisherigen Anschlüsse."

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Für den schnellsten Zugang der Telekom ohne Glasfaser bis ins Haus stimmt die Aussage von Gopalan zumindest nicht. Super Vectoring mit 250 MBit/s kostet derzeit bei der Telekom in den ersten sechs Monaten jeweils 19,95 Euro und danach 54,95 Euro. Bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten ergibt sich daraus ein Preis von monatlich 46,20 Euro. Ein Glasfaserzugang mit 1 GBit/s kostet dagegen 79,95 Euro im Monat. Auch für diesen Tarif liegt die Mindestvertragslaufzeit bei 24 Monate.

Die FTTH-Anschlüsse bieten eine Datenübertragungsrate von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde beim Download. Beim Upload sind es bis zu 200 Megabit pro Sekunde.

Telekom: Rund 1.300 Kilometer Tiefbau

Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland, sagte: "Insgesamt stellt die Telekom für die Ausbauprojekte mehr als 2.200 Netzverteiler auf und benötigt rund 1.300 Kilometer Tiefbau."

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Bei der neuen Glasfaser-Ausbau-Tranche der Telekom werden Haushalte, Unternehmen und Schulen in Ahlhorn, Aidenbach, Alsleben (Saale), Antdorf, Bad Hönningen, Bad Reichenhall, Beverungen, Blomberg, Borgholzhausen, Braunschweig, Coburg, Dülmen, Eberdingen, Eckental, Ehningen, Eichstätt, Enger, Finnentrop, Gadebusch, Ganderkesee, Gerbrunn, Gevelsberg, Göttingen, Gräfenberg, Großenkneten, Habach, Hage, Hamburg, Hungen, Iffeldorf, Jena, Karlsruhe, Krefeld, Kronshagen, Leopoldshöhe, Lilienthal, Lübbenau, Mannheim, Meißen, Mörstadt, Münster, Murr, Neunkirchen a. Brand, Niederkassel, Nordhausen, Ostercappeln, Pirna, Regensburg, Saarbrücken, Schongau, Schorndorf, Schwelm, Schwentinental, Schwerin, Seeshaupt, Sindelsdorf, Thale, Thalmässing, Uslar, Varel, Venne, Versmold, Waldkirchen, Wegscheid, Wermelskirchen und Wülfrath angesprochen.

Nachtrag vom 6. Mai 2022, 9:56 Uhr

Einige Leser wiesen richtig darauf hin, dass der Preis beim Wechsel von Kupfer auf Glasfaser gleich bleibt, wenn die Datenrate nicht erhöht wird. Die Telekom bewirbt den Ausbau mit FTTH mit eine höheren Datenrate von bis zu 1 GBit/s. Wir gingen im Preisvergleich daher von einer höheren Datenrate aus, als mit Kupfer möglich ist und haben dies nun im Text deutlicher gemacht.

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berritorre 09. Mai 2022

Es sind vermutlich wirklich langsame Platten, da ich mobile externe Platten verwende...

berritorre 07. Mai 2022

Dann gibt es dieses Angebot das beschrieben wurde eben nicht und man hat keine...

Bonarewitz 07. Mai 2022

Dir ist aber schon klar, dass es hier im Thread um etwas ganz anderes geht? Aber wo wir...

Bonarewitz 07. Mai 2022

Ich glaube, du hast meinen Beitrag missverstanden. Wir sind nämlich ganz einer...



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