Abo
  • Services:
Anzeige
Gewitter betreffen nur selten ganze Landkreise.
Gewitter betreffen nur selten ganze Landkreise. (Bild: Deutscher Wetterdienst)

Deutscher Wetterdienst: Wetterwarnungen werden örtlich präziser

Gewitter betreffen nur selten ganze Landkreise.
Gewitter betreffen nur selten ganze Landkreise. (Bild: Deutscher Wetterdienst)

Erst im Browser, später auch in der App. Der Deutsche Wetterdienst informiert über Gewitter oder Starkregen künftig wesentlich genauer. Statt 400 räumliche Unterteilungen werden Warnungen auf rund 10.000 Gemeinden heruntergebrochen. In dem Projekt stecken mehrere Jahre Arbeit.

Eine höhere Genauigkeit bei der Vorhersage will der Deutsche Wetterdienst (DWD) bei Warnungen vor Gewitter, Starkregen und Stürmen erreichen. Dazu gibt es künftig Wetterwarnungen für einzelne Gemeinden und Stadtteile in Großstädten. Bisher wurden Wetterwarnungen für komplette Landkreise ausgegeben. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass sich viele Menschen etwa auf ein starkes Gewitter eingestellt hatten, davon aber absehbar nicht betroffen waren. Denn viele Landkreise seien deutlich größer als die meteorologischen Phänomene, vor denen gewarnt wird.

Anzeige

Wetter-App zieht Anfang August nach

Das Bundesgebiet besteht bezüglich der Wetterwarnungen des DWDs nicht mehr aus 400 Landkreisen, sondern aus rund 10.000 Gemeinden. Die höhere Genauigkeit bei den Wetterwarnungen gibt es vorerst nur auf der DWD-Webseite, erst Anfang August 2016 soll dann auch die kostenlose Warnwetter-App des DWD mit den neuen Daten bestückt werden. Derzeit wird die Warnwetter-App nach DWD-Angaben von 2,7 Millionen Nutzern verwendet.

Sie umfasst ein Regenradar und weist mittels Benachrichtigungen auf Wetterwarnungen hin. Anwender sollen sich dadurch besser auf heftige Gewitter, Starkregen oder Sturm vorbereiten können.

Die Wetterwarnungen des DWD gehen auch an Katastrophenhelfer und Rettungskräfte, damit die sich besser auf Wetterkatastrophen vorbereiten können. Die höhere Genauigkeit wurde durch mehr Beobachtungsdaten, verbesserte Vorhersagemodelle und ein leistungsstärkeres Großrechenzentrum ermöglicht. Dennoch bleibe es für die Meteorologen eine Herausforderung, Warnungen vor sommerlichen Gewittern frühzeitig zu veröffentlichen, denn oftmals zeichnen sich die Entwicklungen erst eine halbe Stunde vorher ab.

Fünf Jahre Arbeit an dem Projekt

Daran habe der DWD nach eigener Aussage rund fünf Jahre gearbeitet. Dafür wurde das gesamte Radarnetz verbessert und modernisiert, mit dem besser zwischen Regen, Hagel und Schnee unterschieden werden kann. Das Warnsystem besteht aus einem Gitternetz, dessen Punkte einen Abstand von lediglich 250 Metern aufweisen und somit örtlich deutlich genauere Vorhersagen erlauben.

Derzeit arbeitet der DWD daran, solche detaillierten Wetterwarnungen auch speziell für Stromtrassen, Autobahnen, Schienenwege oder Flusseinzugsgebiete bereitzustellen. Damit soll die Arbeit von Netzbetreibern, Straßenmeistereien, der Bahn und den Hochwasservorhersagezentralen der Länder unterstützt werden.


eye home zur Startseite
Cok3.Zer0 18. Jul 2016

Ja, sehr schade. Es scheint ja so, dass sie erst einmal gewartet haben, bis sie für alle...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. andagon GmbH, Köln
  2. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg
  3. ACTINEO GmbH, Köln
  4. Robert Bosch GmbH, Böblingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 27,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  2. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  3. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  4. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  5. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  6. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  7. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

  8. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen

  9. Spielebranche

    Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Pro und X erwartet

  10. Thunderobot ST-Plus im Praxistest

    Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

  1. Re: Singleplayer Teil ist ja schön und gut, aber...

    motzerator | 23:24

  2. Re: Wir kolonialisieren

    Kakiss | 23:00

  3. The Dig (kwt)

    zilti | 22:54

  4. Re: Tim Cook verspricht gar nix

    Kondratieff | 22:53

  5. Re: Anderorts wird schon das Ende der eGK...

    Dietbert | 22:46


  1. 22:38

  2. 18:00

  3. 17:47

  4. 16:54

  5. 16:10

  6. 15:50

  7. 15:05

  8. 14:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel