Deutscher Meister: Fußballclubs müssen an virtueller Bundesliga teilnehmen

Die Vereine der Bundesliga wollen E-Sport künftig ernst nehmen. Speziell beim FC Bayern dürfte das zu Problemen führen.

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Spieler des FC Bayern im Einsatz
Spieler des FC Bayern im Einsatz (Bild: Christof Stache/POOL/AFP via Getty Images)

Die Organisation Deutsche Fußball Liga (DFL) schreibt den Mitgliedern der ersten und zweiten Bundesliga vor, dass es künftig ein eigenes Team für E-Sport geben muss. Die Mitglieder kicken in der Virtual Bundesliga - so der offizielle Name, die Abkürzung lautet VBL - um den Titel Deutscher Club-Meister im eFootball.

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Richtig los geht es ab der Saison 2023/24: Ab dann muss jeder Proficlub ein E-Football-Team aus drei bis fünf Spielern, eine hauptamtlich beschäftigte Person mit E-Football-Verantwortung sowie eine als Hauptspielstätte deklarierte Räumlichkeit mit der nötigen technischen Ausstattung vorweisen können.

Das steht so offiziell in den Statuten der DFL und soll im Zuge des Lizenzierungsverfahrens auch überprüft werden.

Wer sich nicht an die Vorgabe hält, muss mit Sanktionen rechnen - die sich aber ausdrücklich "nicht auf den Spielbetrieb und Wettbewerb" in den Bundesligen auswirken werden, erklärte die DFL. Außerdem seien vorübergehend und bei Begründung durchaus Ausnahmen möglich.

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Gespielt wird mit Fifa (ab 2023: EA Sports FC), also dem Fußballprogramm des langjährigen Partners Electronic Arts. Das dürfte bei einem Verein für Probleme sorgen: Der FC Bayern München ist Werbepartner von Konami und dessen Free-to-Play-Spiel, das eFootball heißt - sogar die offizielle Schreibweise ist identisch mit dem neuen Titel der DFL.

Grand Final der Virtual Bundesliga in Köln

Ansonsten treten bei eFootball von Konami nur noch internationale Mannschaften wie Manchester United und der FC Barcelona an. Die Bayern sind also der einzige deutsche Verein mit diesem Problem. Wie eine Lösung aussehen könnte, ist momentan nicht absehbar.

Eine Virtual Bundesliga gibt es schon etwas länger, nur nehmen dort eben nicht alle Vereine teil - und überhaupt stehen eher die E-Sportler im Mittelpunkt. Am 4. und 5. Juni 2022 findet das Grand Final in Köln statt, es gibt einen Preispool von 100.000 Euro.

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sTy2k 01. Jun 2022 / Themenstart

Weiß tatsächlich nicht wie es heute in FIFA ist. Damals gab es auch einen Modus, dass...

foobarJim 01. Jun 2022 / Themenstart

Wobei ich das Konzept, dass Fußball-Clubs von Scheichs und Oligarchen durchfinanziert...

The IT-Guy 01. Jun 2022 / Themenstart

Was für ein Witz, Fussball ist so assozial korrumpiert.

xSureface 01. Jun 2022 / Themenstart

NF ist auch mehr Taktik und das Spielprinzip ist offener für beide Mannschaften. Auch nen...

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