Deutscher Luftraum: Flugsicherung reduziert Kapazität wegen Softwareproblemen

Für die nächsten Tage muss die Deutsche Flugsicherung mit einer reduzierten Luftraumkapazität arbeiten. Grund sind Probleme mit einer Softwarekomponente. Insgesamt sind vier größere Flughäfen betroffen.

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Abflug von Frankfurt am Main
Abflug von Frankfurt am Main (Bild: Dr. Bernd Gross/CC0 1.0)

Die Softwarestörung vom 21. März 2019 bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen (nahe Frankfurt am Main) hält weiter an. Laut einer aktualisierten DFS-Mitteilung wird es noch bis zum Tageswechsel auf den 28. März zu Engpässen im Flugverkehr kommen. Betroffen ist nicht der gesamte deutsche Luftraum, die Auswirkungen betreffen aber durchaus die weitere Umgebung, da etwa die Lufthansa Beeinträchtigungen angekündigt hat und Zielflughäfen außerhalb des betroffenen Luftraums mit verspäteten Ankünften und schlimmstenfalls Ausfällen rechnen müssen.

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Die Softwarestörung des DFS Langen betrifft durch die zentrale Lage vor allem die Verkehrsflughäfen Frankfurt am Main, Köln/Bonn, Stuttgart und Düsseldorf. Auswirkungen auf kleinere Flughäfen werden nicht genannt. Zudem arbeiten die Kontrollzentralen in Bremen, Karlsruhe und München wie gehabt. Gerade das Drehkreuz München dürfte also - abseits von Flügen von und nach Frankfurt am Main - nicht betroffen sein.

Aus Sicherheitsgründen hat deswegen die DFS die Kapazität in der Luft um 25 Prozent abgesenkt. Für ein Drehkreuz wie Frankfurt, das ohnehin mit einer hohen Kapazität arbeitet, hat das Auswirkungen. Die aktuelle Abflugtabelle zeigt einige gestrichene Flugverbindungen an.

Hintergrund der Störung sind Probleme mit einer Softwarekomponente. Das System zur elektronischen Darstellung von Kontrollstreifen funktioniert nicht fehlerfrei, stellt aber keine Beeinträchtigung der Sicherheit dar. In diesen Flugstreifen befinden sich "Daten wie beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke, erwartete Überflugzeit und weitere Informationen", die parallel zu Radarinformationen verwendet werden.

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Internationaler Luftverkehr wird in Zusammenarbeit mit Eurocontrol, die den Luftraum innerhalb von Europa koordiniert, um den Luftraum von Langen herumgeleitet, sofern dies möglich ist. Flugzeuge mit Ziel in Düsseldorf müssen beispielsweise trotzdem in die Kontrollzone von Langen fliegen, die nun mit weniger Kapazität arbeitet.

Da die Probleme offenbar nicht so schnell gelöst werden können, will die DFS in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (28. März) die Kontrollstreifensoftwarekomponente austauschen.

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