Deutscher Computerspielpreis: Preisgeld um 85.000 Euro aufgestockt
Schon länger verlangen Vertreter der deutschen Spieleindustrie eine höhere Förderung für ihre Projekte. Nun reagieren das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Verbände BIU und Game e. V.: Sie erhöhen das Preisgeld beim Deutschen Computerspielpreis um 85.000 Euro auf 470.000 Euro.

Traditionell teilen sich BMVI und die Branchenverbände die Summe ungefähr zur Hälfte. Die Aufstockung erfolgt allerdings fast vollständig aus Staatsmitteln: Während der Anteil des BMVI im Jahr 2015 bei rund 192.500 Euro lag, wird er nach Informationen von Golem.de im Jahr 2016 rund 275.000 Euro betragen. Das Ministerium will so die Bedeutung des Preises und der Branche unterstreichen.
Der seit 2009 vergebene Preis gilt als Förderpreis. Das bedeutet: Das Preisgeld soll in neue Projekte fließen und ist nicht für die Privatschatulle der Gewinner gedacht.
In den vergangenen Jahren haben die Ausrichter bereits das Auswahlverfahren für die nominierten Spiele und der tatsächlichen Gewinner in den 14 Kategorien überarbeitet, um die Akzeptanz des Deutschen Computerspielpreises zu erhöhen. Die nächste Preisverleihung findet am 7. April 2016 in München statt, die Einreichungsphase beginnt am 7. Dezember 2015.
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