Deutscher Computerspielpreis: Portal Knights ist das "Beste Deutsche Spiel" 2017

Der Genremix Portal Knights des Frankfurter Entwicklerstudios Keen Games hat in der wichtigsten Kategorie beim Deutschen Computerspielpreis gewonnen. Zum Eklat kam es bei der Verleihung für das beste Gamedesign.

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Portal Knights von Keen Games ist das Beste Deutsche Spiel 2017.
Portal Knights von Keen Games ist das Beste Deutsche Spiel 2017. (Bild: Keen Games)

Das beste deutsche Spiel 2017 ist Portal Knights: Dieser Meinung ist jedenfalls die Jury des Deutschen Computerspielpreises. Der Genremix von Keen Games hat sich bei der von Barabara Schöneberger moderierten Preisverleihung gegen Shadow Tactics und On Rusty Trails durchgesetzt - und dem Hersteller Keen Games ein Preisgeld von 110.000 Euro gesichert.

Portal Knights schickt Spieler durch ein magisches Tor in zufallsgenerierte Welten, es verbindet Elemente aus Rollenspiel mit Crafting und taktischen Kämpfen. Das Programm ist zuerst für Windows-PC erschienen, inzwischen liegen auch Versionen für Playstation 4 und Xbox One vor.

Einen kleinen Eklat gab es bei der mit 40.000 Euro dotierten Verleihung in der Kategorie "Bestes Gamedesign". Gewonnen hat Shadow Tactics, die Vertreter des Münchner Studios Mimimi Productions verweigerten die Annahme aber auf der Bühne - ohne eine Begründung zu nennen. Es gibt Spekulationen, dass es bei den Abstimmungen in der Fachjury zu Unstimmigkeiten gekommen sei.

Das "Beste Mobile Game" ist Glitchskier von Shelly Alon aus Hamburg. Das "Beste Jugendspiel" heißt Code 7 - Episode 0: Allocation, es stammt von Goodwolf aus Bonn. Und zum "Besten Kinderspiel" wurde She Remembered Caterpillars von Jumpsuit Entertainment aus Kassel gewählt.

Crytek hat mit seinem VR-Abenteuer Robinson: The Journey in der Kategorie "Beste Inszenierung" gewonnen. Ebenfalls um Virtual Reality geht es bei VR Coaster Rides und Coastiality App von der Firma VR Coaster aus Kaiserslautern. Das Programm verbindet echte Achterbahnfahrten mit virtuellem Drachenreiten und Flügen mit Superhelden.

Zum "Besten Serious Game" wurden gleich zwei Gewinner gekürt. Der erste ist Debugger 3.16, ein Hack'n'Run von Spiderwork Games. Der Nutzer kann darin Methoden der objektorientierten Programmierung lernen. Im zweiten Spiel, Orwell (Osmotic Studios), geht es darum, einen Terroranschlag in einer fiktiven Welt als Profiler aufzuklären - und dabei viel über Überwachung zu lernen.

Den Publikumspreis hat The Witcher 3 gewonnen, zum "Besten Internationalen Spiel" wurde The Legend of Zelda: Breath of the Wild ernannt. Die "Beste Internationale Spielewelt" ging erstaunlicherweise an Uncharted 4. Das "Beste Internationale Multiplayer-Spiel" ist Overwatch von Blizzard.

Der Sonderpreis der Jury ging an das Computerspielmuseum in Berlin. Der erste Preis für das "Beste Nachwuchskonzept" ging an DYO von einem Team der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW). Der zweite Platz ging an Isometric Epilepsy von der Hochschule TH Köln, den dritten Platz hat sich Visp - Virtual Spaceport gesichert, das ebenfalls aus der HTW Berlin kommt.

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HierIch 28. Apr 2017

Was ich meinte war, dass jemand, der Portal Knights als Minecraft-Klon bezeichnet, weil...

DerSportschütze 28. Apr 2017

Für GoG +1

DerSportschütze 28. Apr 2017

Wer so denkt gehört morgen zu den Verlierern und muss seinen Lebensstandard reduzieren...

Menplant 28. Apr 2017

Aah danke, da hätte ich auch drauf kommen können. Zu dem Umfang eines Spieles steht dort...



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