Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Deutsche Telekom: Wohnungsunternehmen bestellen Glasfaser- und Koax-Mix

Für den Telekom -Manager Jean-Pascal Roux ist der Glasfaser-Knoten endgültig geplatzt. Auch FTTB wird als Übergang genutzt.
/ Achim Sawall
15 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Glasfaser und Koax vertragen sich gut. (Bild: Deutsche Telekom)
Glasfaser und Koax vertragen sich gut. Bild: Deutsche Telekom

Wohnungsunternehmen haben im vergangenen Jahr häufig Glasfaseranschlüsse bei der Deutschen Telekom bestellt. Das gab der Netzbetreiber am 10. Februar 2022 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Telekom-Geschäftsbereich Glasfaser-Gestattungsverträge schloss in dem Zeitraum Vereinbarungen für mehr als eine Million Wohneinheiten.

Beim größten Teil handelte es sich um einen Glasfaserausbau, bei dem alle Haushalte und Gewerbeeinheiten auf Bestellung einen Direktanschluss erhalten, erklärte die Telekom. Alternativ könne auch ein vorhandenes Koaxialkabelnetz mit Glasfaser im Haus verbunden werden.

Diese Übergangslösung wird insbesondere von Wohnungsbauunternehmen gerne genutzt: So entschied sich 2021 unter anderem die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft, ihren gesamten Bestand von 13.400 Haushalten auf diese Weise von der Telekom versorgen zu lassen. Das genutzte Koaxkabel soll erst in den nächsten Jahren bei Sanierungen sukzessive gegen ein Glasfaserkabel getauscht werden.

"Der Glasfaser-Knoten ist endgültig geplatzt" , sagte Jean-Pascal Roux, Leiter Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden der Telekom. Für das Jahr 2022 plane die Telekom Neueinstellungen und die Erweiterung ihres Glasfaser-Produktangebots.

Im August 2021 kündigte der Netzbetreiber an, dass Kunden über das Fernsehkabel bis zu 1 GBit/s im Download nutzen könnten. Der Upload werde auf bis zu 200 MBit/s erhöht.

"Das ist einzigartig in der Kabelbranche. Und wir realisieren das mit Docsis. Wir realisieren die Geschwindigkeit bei Kabelanschlüssen, die direkt an die Glasfaser angedockt werden – nur dort geht das, da die Glasfaser die hohen Geschwindigkeiten ins Haus bringt" , sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner.


Relevante Themen