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Deutsche Telekom: Virtual Fiber-Feldtest der Telekom erfolgreich

Open-Source-Technik im Mikrowellenbereich läuft in Ungarn in Tests der Deutschen Telekom recht gut. Ob sie wirklich besser als herkömmliches FWA oder FTTH ist, kann nach Unternehmensangaben nicht pauschal beantwortet werden.

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Hausnummernschild mit Virtual Fiber
Hausnummernschild mit Virtual Fiber (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Tests des drahtlosen Multi-Node-Systems Virtual Fiber der Deutschen Telekom verlaufen positiv. Das sagte Andreas Gladisch, Vice President Technology Innovation, Golem.de am 27. Februar 2019 auf dem Mobile World Congress. An zwei Standorten in Ungarn wird die Wireless-to-the-Building-Topologie im Feld erprobt. 85 Prozent der Teilnehmer waren bei dem kostenlosen Test zufrieden.

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"Im Labor hatte sich gezeigt, dass die Technik verlässlich ist, weshalb wir jetzt testen, was an praktischen Faktoren erfüllt sei muss, um die Kunden dafür zu interessieren", erklärte Gladisch. "Zugleich wollten wir herausfinden, wie zuverlässig und stabil die Technik ist." Ein wichtiger Aspekt war dabei, die Planungen so weit wie möglich zu automatisieren.

Die Technik wird in zwei Siedlungen mit 50 und 110 Kunden ausprobiert. Installiert wurde alles als Millimeter-Wave-Mesh, um die Performance testen zu können. "Wir sind uns noch nicht ganz sicher, wie stabil das Ganze ist, aber kommen immer mehr zu dem Ergebnis, dass es eine gute Lösung ist", sagte Gladisch.

Ein Fahrzeug hatte zuvor ermittelt, wo sich die Laternen für die Antennentechnik und die Bäume befinden, weil das lizenzfreie 60-GHz-Band feste Gegenstände nur sehr schwer durchdringen kann. Laut einem der Techniker konnte eine Datenrate von bis zu 1 GBit/s bidirektional geboten werden. Der Feldtest läuft seit sechs Monaten.

Ob die Multi-Point-Mikrowellentechnik wirklich günstiger sei als ein herkömmlicher FTTH (Fiber To The Home)-Ausbau oder FWA (Fixed Wireless Access), lasse sich pauschal nicht beantworten, erklärte Gladisch. Das hänge von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ab.

Partner Facebook hatte im April 2016 auf seiner F8-Konferenz mit Terragraph ein Funksystem für dicht besiedelte Städte vorgestellt. Zudem ist der Frequenzbereich in Deutschland nur indoor oder Punkt-zu-Punkt zugelassen. Die Telekom hat aber eine Lizenz zum Erproben, Regeln für Outdoor würden kommen, erwartet die Telekom.

Die Telekom will mit dem Projekt unabhängiger von Netzwerkausrüstern werden, und deren Preise drücken. Prototypen von Außenantennen sind untergebracht im Hausnummernschild oder in einer Klemmstange für das Fenster mit einer LED für den Verbindungsstatus.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei am MWC 2019 in Barcelona teilgenommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

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Usernäme 28. Feb 2019

Aber dafür wind und Wetter abhängig. Kacke eine Taube auf die Antenne war es das dann...


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