Deutsche Telekom: Vectoring für 200.000 Haushalte in Brandenburg
Die Deutsche Telekom schaltet Vectoring für 200.000 Haushalte in Brandenburg ein. Das gab das Unternehmen am 14. November 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Möglich sind die üblichen Vectoring-Downloadraten von bis zu 100 MBit/s und Uploadraten von bis zu 40 MBit/s mit FTTC (Fiber To The Curb).
Die Versorgung erhalten Haushalte, die in dem Landesprogramm Brandenburg – Glasfaser 2020 in den Jahren 2014 bis 2016 angeschlossen wurden. Bis Ende des Jahres sollen so insgesamt 500.000 Haushalte in Brandenburg ausgestattet sein. Die Freischaltung erfolgt erst jetzt, "weil in Fördergebieten der Einsatz von Vectoring untersagt war" , sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner Golem.de auf Anfrage.
Mit dem Förderprogramm(öffnet im neuen Fenster) unterstützt das Ministerium für Wirtschaft und Energie den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in fünf Planungsregionen mit 57 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und hat damit nach Regierungsangaben Investitionen von insgesamt 100 Millionen Euro an angeschoben. Mit dem 2015 weitestgehend abgeschlossenen Glasfaser-Programm soll sich die Versorgungssituation für mehr als die Hälfte der brandenburgischen Haushalte verbessert haben.
An 65.000 Haushalten wird außerdem Super-Vectoring eingeschaltet, das Datenraten von bis zu 250 MBit/s ermöglich.
"Wir schaffen breitbandiges Internet für möglichst viele Kunden in ganz Brandenburg und das möglichst schnell – nicht nur in den Städten, sondern insbesondere auch im ländlichen Raum" , sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik bei der Telekom Deutschland.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) erklärte: "Das ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zu einem flächendeckenden Gigabitnetz. Daran arbeiten wir natürlich weiter."
Vectoring benötigt aktive Technik in den Verteilerschränken . Jeder Schrank braucht eine Leistung zwischen 500 und 1.000 Watt. Im Vergleich dazu benötigen durchgehende Glasfaserleitungen bis in die Gebäude deutlich weniger Strom.
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