Deutsche Telekom: US-Richter genehmigt Kauf von Sprint durch T-Mobile US

Seit fast zwei Jahren hält die US-Regierung den Kauf von Sprint und T-Mobile US auf. Nun kam ein wichtiges Urteil.

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T-Mobile-Chef John Legere (links)
T-Mobile-Chef John Legere (links) (Bild: T-Mobile US)

Richter Victor Marrero hat die Klage der US-Bundesstaaten gegen den Kauf von Sprint durch T-Mobile US abgewiesen. Über ein Dutzend US-Bundesstaaten klagten gegen die Übernahme von Sprint für 26,5 Milliarden US-Dollar, der die dritt- und viertgrößten US-Mobilfunkbetreiber zusammenbringen soll. Sie kritisieren, dass dadurch der Wettbewerb eingeschränkt und es zu Preiserhöhungen, Arbeitsplatzabbau und Innovationsrückgang kommen werde.

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Richter Marrero kam zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss "den Wettbewerb wahrscheinlich nicht wesentlich verringern wird". Der Richter wies das Argument der Bundesstaaten zurück, dass der Sprint ohne Deal als "starker Konkurrent" fortbestehen würde.

Die von New York und Kalifornien geführte Koalition der Bundesstaaten könnte gegen die Entscheidung noch Berufung einlegen. Zuvor hatten das Wall Street Journal und die Nachrichtenagentur Bloomberg bereits aus informierten Kreisen über das Urteil berichtet.

"T-Mobile hat sich im letzten Jahrzehnt als Außenseiter neu definiert, der die beiden größten Akteure seiner Branche zu zahlreichen verbraucherfreundlichen Veränderungen veranlasst hat", schrieb der Richter. Die unbestreitbar erfolgreiche Geschäftsstrategie von T-Mobile könne mit der Fusion "für die absehbare Zukunft" fortgesetzt werden.

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Zuvor hatten Sprint und T-Mobile US vereinbart, durch den Verkauf von Firmenteilen an Dish Network einen neuen Mobilfunkanbieter zu schaffen. Der Satelliten-TV-Anbieter Dish Network hatte zugestimmt, 5 Milliarden US-Dollar für den Mobilfunkprovider Boost Mobile von Sprint zu zahlen. Die Vereinbarung sieht vor, dass Dish Prepaid-Abonnenten und Funkfrequenzen von den Fusionspartnern erwerben kann. Diese Vereinbarung ist laut Marrero im Interesse der Konsumenten.

Telekom-Chef Tim Höttges erklärte: "Das ist ein Riesenschritt auf den wir alle gewartet haben. Ganz durch sind wir aber noch nicht. Es stehen noch mindestens eine weitere richterliche und eine behördliche Genehmigung aus. Aber seit heute ist ein richtig großer Brocken aus dem Weg geräumt." Die Übernahme sei bisher seine größte und schwierigste unternehmerische Aufgabe gewesen.

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