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Deutsche Telekom: Wieder 200.000 neue Vectoring-Anschlüsse

Die Telekom meldet erneut eine große Zahl von neuen Vectoring-Haushalten. Gegenwärtig kann der Netzbetreiber durch IP-Umstellung schon früher mit Glasfaser angebundene Multifunktionsgehäuse (MFG) für Vectoring freischalten.

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Vectoringtechnik von Huawei
Vectoringtechnik von Huawei (Bild: Huawei)

Im Vectoring-Ausbau der Deutschen Telekom ist erneut eine runde Zahl erreicht worden. Das gab das Unternehmen am 12. März 2018 bekannt. Somit gehen fast 200.000 weitere Haushalte in 209 Städten und Gemeinden mit bis zu 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload ins Netz.

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Eine größere Zahl wird in Bochum-Wattenscheid mit 13.300 Haushalten, Langen in Hessen mit 3.900 Haushalten, Lemgo mit 3.500 Haushalten, Leonberg mit 7.500 Haushalten und Paderborn mit 12.200 Haushalten erreicht. Telekom-Chef Tim Höttges erklärte: "Unsere Ausbauprojekte reichen von Zehntausenden Haushalten bis zu einer Handvoll."

Telekom: Netzumbau durch IP-Umstellung

Seit einigen Monaten macht die Telekom in kurzen Abständen Erfolge im Vectoring-Ausbau öffentlich. Bis Ende des zweiten Quartals 2018 soll die Zahl der Vectoring-Anschlüsse in den Städten auf sieben Millionen steigen. Die bisherigen Ankündigungen waren aktuell oft durch IP-Umstellung im Netz der Telekom möglich geworden. Der Tiefbau war hier schon vor Jahren erfolgt. Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de: "Diesmal ist es kein Umbau, sondern ein Ausbau. Hier sind Bagger gerollt, es wurde Glasfaser eingeblasen und MFGs aufgestellt."

Für den Vectoringausbau ist die Verlegung von Glasfaserkabeln notwendig. Dabei werden die Technikgehäuse am Straßenrand mit den zentralen Vermittlungsstellen über Glasfaser verbunden. Die Glasfaser wird somit näher an die Kundenhaushalte gebracht, wie die Telekom erklärte. Zudem mussten für das Vectoring alte 17a-Linecards für den Umbau entfernt und neue 35b-Linecards eingesetzt werden.

Vectoring reduziert die gegenseitige Störung durch Far End Crosstalk (FEXT) benachbarter Kupferdoppeladern eines Kabels. Der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern kaum mehr feststellbar.



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bombinho 18. Mär 2018

Bei einem kurzen Ueberblick ueber die Liste der Ortschaften liess sich nach wenigen Orten...

bombinho 14. Mär 2018

Wenn das tatsaechlich den Istzustand in Deutschland widerspiegeln wuerde, dann waere man...

highfive 14. Mär 2018

Schon mal auf https://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland geschaut? Bei uns wurde...

RipClaw 13. Mär 2018

In der Nähe gibt es ein Dorf mit ca. 80 Einwohnern. Da wurde beim Ausbau auch kein gro...

asa (Golem.de) 13. Mär 2018

Golem.de Leser wissen mehr, besonders früher https://www.golem.de/news/vectoring-telekom...


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