Deutsche Telekom: Tarif für IoT-Einsteiger beträgt 10 Euro für 10 Jahre

Die Deutsche Telekom hat einen speziellen Datentarif für IoT-Hardware vorgestellt. Beim Internet of Things (IoT) fallen meist nur geringe Datenvolumen an, so dass die Anforderungen an den Tarif nicht sonderlich hoch sind.

Artikel veröffentlicht am ,
IoT-Tarif der Deutschen Telekom
IoT-Tarif der Deutschen Telekom (Bild: Juergen Schwarz/Getty Images)

Wer sich mit Internet of Things (IoT) befasst, muss sich für eine passende SIM-Karte entscheiden. Klassische Mobilfunkprodukte bieten meist deutlich mehr Leistung, als sie für den Einsatz von IoT-Komponenten benötigt wird. In diese Lücke begibt sich die Deutsche Telekom, die zusammen mit dem Partner 1NCE einen preisgünstigen IoT-Tarif vorgestellt hat.

Stellenmarkt
  1. Java / Kotlin Developer*in (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg
  2. Teamleiter:in (m/w/d) Service Management
    DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen
Detailsuche

Die Deutsche Telekom ist an dem Kölner Unternehmen 1NCE (ausgesprochen: Once) beteiligt, beide zusammen bieten den neuen IoT-Tarif an. Die Telekom erklärte Golem.de auf Nachfrage, dass der IoT-Tarif als Ergänzung zu den anderen IoT-Lösungen des Unternehmens verstanden wird. Der 1NCE-Tarif richtet sich vor allem an kleine Unternehmen. Wenn dieser nicht ausreicht, verweist die Telekom auf die eigenen Angebote für Unternehmenskunden.

10 Euro für 10 Jahre

Der neue IoT-Tarif beträgt einmalig 10 Euro und enthält eine SIM-Karte, die zehn Jahre verwendet werden kann. Innerhalb der zehn Jahre gibt es ein Datenvolumen von 500 MByte. Bei Bedarf kann das Datenvolumen aufgestockt werden. Für IoT-Komponenten könnte das durchaus ausreichend sein, weil diese zum einen nicht ständig Daten senden und zum anderen nur vergleichsweise kleine Datenpakete übertragen. Ein intelligenter Wasserzähler oder Rauchmelder etwa übermittelt nur geringe Datenmengen in unregelmäßigen Zeitabständen.

Der IoT-Tarif nutzt Narrowband-IoT-Technologie (NB-IoT) der Deutschen Telekom. Der Tarif kann innerhalb der Europäischen Union sowie in der Schweiz und Norwegen verwendet werden. Demnach können auch mobile IoT-Geräte damit auf Reisen genutzt werden, ohne dass diese ihre Funktion verlieren.

Golem Akademie
  1. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
  2. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. November 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Mit diesem Tarif werden wir es unseren Kunden so einfach wie möglich machen, schnell neue IoT-Lösungen zu realisieren. Dass bedeutet keine monatlichen Abrechnungen, keine Zusatzgebühren, keinen Tarifdschungel", sagte Alexander Sator, Gründer und CEO von 1NCE.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


RienSte 12. Mär 2018

Das Modem ist sehr klein, ja. Aber SIM+Slot+Wechselrahmen+Auswurfmechanismus usw. darf...

robinx999 02. Mär 2018

Also ab und an sieht man da jemanden. Strom, Gas muss jemandem anders gemeldet werden...

Eheran 01. Mär 2018

N E I N !!! 500MB / 60s = 8MB/s = 64Mbit/s = dicker 1080p Stream oder komprimierter 4K...

gadthrawn 01. Mär 2018

Das ist keine IoT Anwendung...

gadthrawn 01. Mär 2018

Ist die Frage nicht eher: wenn sich jeder Depp im 433/868 Lorawan tummeln kann und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Informatik
"Programmieren lernen tut weh"

Doris Aschenbrenner ist eine der jüngsten Professorinnen für Informatik in Deutschland. Ein Porträt über eine Frau mit einer großen Liebe für Roboter.
Ein Porträt von Peter Ilg

Informatik: Programmieren lernen tut weh
Artikel
  1. Apple: Kunde zeigt das Innere des Macbook Pro 14 mit M1 Pro
    Apple
    Kunde zeigt das Innere des Macbook Pro 14 mit M1 Pro

    Das neue Macbook Pro 14 kann wie die Vorgänger aufgeschraubt werden. Zumindest Akku und Ports sind auswechselbar, RAM und SSD aber nicht.

  2. Scoolio: Daten hunderttausender Schüler im Netz abrufbar
    Scoolio
    Daten hunderttausender Schüler im Netz abrufbar

    Die für die Schule gedachte App Scoolio hat zahlreiche persönliche Daten preisgegeben. Die Betreiber werden für ihr Verhalten kritisiert.

  3. Plugin-Hybride: Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?
    Plugin-Hybride
    Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?

    Die Plugin-Hybride der Mercedes C-Klasse sollen elektrisch mehr als 100 km weit kommen. Doch die Ampelkoalition könnte die umstrittene Förderung streichen.
    Von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Seagate Exos 18TB 319€ • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger (u. a. 50" QLED 2021 749€) • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Maiboard 118€) • Neues Xiaomi 11T 256GB 549,90€ • Switch OLED 359,99€ • Speicherprodukte von Sandisk & WD [Werbung]
    •  /