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Deutsche Telekom: T-Systems lobt Einigung mit Betriebsräten zum Stellenabbau

Kommende Woche beginnt die erste Welle der Entlassungen in Deutschland, auf die sich Geschäftsführung und Betriebsrat geeinigt haben. Für T-Systems-Chef Al-Saleh ist es ein guter Plan.

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Beschäftigte im T-Systems Rechenzentrum in Magdeburg
Beschäftigte im T-Systems Rechenzentrum in Magdeburg (Bild: Deutsche Telekom)

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh hat die Einigung mit den Betriebsräten für einen Abbau von 6.000 Stellen gelobt. "Wir haben elf Geschäftsbereiche definiert, etwa die Hälfte davon wächst. Dazu gehört etwa das Geschäft mit IT-Sicherheit, Anwendungen für das Internet der Dinge, Cloud-Dienste und auch der Gesundheitssektor", sagte Adel Al-Saleh dem Handelsblatt.

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Kommende Woche beginnt die erste Welle der Entlassungen in Deutschland, auf die sich Geschäftsführung und Betriebsrat verständigt hatten. "Wir haben einen guten Plan zur Reduktion von Kosten", sagte Al-Saleh. Aber es sei noch zu früh, um abschließend zu beurteilen, ob die Telekom-Tochter damit wieder auf Wachstumskurs geführt werden könne.

T-Systems: Verkauf von Geschäftsbereichen möglich

Für Al-Saleh ist ein Verkauf von Geschäftsbereichen denkbar. "Wir können keine Möglichkeiten ausschließen", sagte er. " Das Thema hat aber derzeit überhaupt keine Priorität für uns. Wir setzen alles daran, T-Systems fit für die Zukunft und wettbewerbsfähiger zu machen. Unser Ziel ist Wachstum, nicht der Verkauf von Geschäftsbereichen."

Laut Informationen der Süddeutschen Zeitung sollen sich rund 3.000 Mitarbeiter neu bei T-Systems bewerben, dabei konkurrieren sie um etwa 1.200 verbleibende Stellen.

Wer dabei keinen neuen Job bekommt, könne in eine Servicegesellschaft der Telekom wechseln. Dort sollen die Beschäftigten weitergebildet werden. Zudem hat die Telekom ein Abfindungsprogramm aufgelegt. Über die von dem Abbau Betroffenen sagte Al-Saleh: "Viele dieser Mitarbeiter haben leider nicht das erforderliche Wissen für die Stellen, über die wir reden. Viele von ihnen verstehen IT-Systeme nicht, können nicht programmieren und wurden nie dafür trainiert, ein solches System zu betreuen. Etwa ein Drittel der Mitarbeiter, die gehen müssen, werden aus diesen Bereichen stammen."

Die Gewerkschaft Verdi hat sich bislang zu der Einigung zwischen Betriebsräten und Geschäftsleitung nicht geäußert.

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