• IT-Karriere:
  • Services:

Deutsche Telekom: Smart Speaker mit eigenem digitalem Assistenten für 100 Euro

Die Deutsche Telekom beginnt anlässlich der Ifa mit dem Verkauf des Magenta Speaker. Der smarte Lautsprecher läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten sowie mit Amazons Alexa.

Artikel veröffentlicht am ,
Smart Speaker der Telekom ist verfügbar.
Smart Speaker der Telekom ist verfügbar. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

"Hallo Magenta" heißt die Aktivierungsfloskel für den digitalen Assistenten von der Deutschen Telekom, der auf dem Smart Speaker getauften smarten Lautsprecher des Unternehmens zum Einsatz kommt. Mit dem Magenta-Assistenten lassen sich die Dienste Magenta TV und Magenta Smart Home mit der Sprache steuern. Zudem lassen sich darüber Telefonate führen, ohne einen Finger rühren zu müssen.

Stellenmarkt
  1. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg
  2. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin

Zur Markteinführung des Smart Speaker ist dieser vom 6. September 2019 bis zum 31. Oktober 2019 zum Preis von 100 Euro verfügbar. Danach wird der Smart Speaker für 150 Euro angeboten. Alternativ bietet die Telekom eine monatliche Miete von 4,95 Euro an.

Die Telekom hatte den Smart Speaker mit eigenem digitalem Assistenten erstmals im November 2017 angekündigt. Ursprünglich wollte die Telekom den Lautsprecher im zweiten Quartal 2018 auf den Markt bringen, es gab aber zwei Verzögerungen. Knapp zwei Jahre nach der ersten Vorstellung ist er nun verfügbar.

Konkurrenz zu Alexa und Google Assistant

Mit dem Magenta-Assistenten will die Telekom zwar einerseits in Konkurrenz zu Amazons Alexa, dem Google Assistant und Apples Siri treten, andererseits gibt es jedoch nicht das Ziel, den kompletten Funktionsumfang von Alexa oder Google Assistant abzudecken. Damit der Telekom-Lautsprecher trotzdem möglichst leistungsfähig sein wird, kann auf dem Gerät auch Alexa verwendet werden.

Bei der Einrichtung des smarten Lautsprechers wird der Nutzer nach Angaben der Telekom gefragt, ob er damit einverstanden ist, dass seine Sprachbefehle auch von Menschen angehört werden. Kürzlich waren Amazon, Apple, Google und Microsoft in die Kritik geraten, weil sie nicht deutlich genug darauf hingewiesen hatten, dass die Sprachbefehle der Kunden auch von Menschen angehört werden können. Ob das bei der Telekom besser umgesetzt wird, ist offen.

Der Magenta-Assistent dient vor allem dazu, Telekom-eigene Dienste mit der Stimme zu nutzen. So wird das Telekom-eigene Smart-Home-System ebenso unterstützt wie Entertain-TV-Empfänger. Auf Zuruf lässt sich der gewünschte Fernsehsender aufrufen und auch die Suche nach Inhalten ist möglich. Zudem kann über das Festnetz der Telekom darüber telefoniert werden - der Lautsprecher benötigt dafür eine DECT-Verbindung.

  • Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Den Smart Speaker bewirbt die Telekom damit, dass die Daten des Assistenten nicht auf US-Servern landen, sondern auf deutschen Servern gelagert sind. Das Grundkonzept ist das gleiche wie bei anderen smarten Lautsprechern: Das Gerät lauscht ständig, ob die betreffende Aktivierungsphrase gesagt wird, erst dann wird Gesprochenes in die Cloud übertragen, um dort verarbeitet zu werden. Wenn aber Alexa genutzt wird, ist der Vorteil ausgehebelt, weil die Daten dann wieder bei Amazon landen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-35%) 25,99€
  2. 20,49€
  3. 6,49€
  4. 4,32€

sushbone 05. Sep 2019

Sehe ich auch so. Einfach 1-2 Jahre zu spät (und selbst dann wäre das Ding gegen &#8222...

Bonarewitz 05. Sep 2019

Du kannst Alexa bei Bedarf einfach nicht nutzen (muss ja nicht eingerichtet werden). Die...

Freak126 05. Sep 2019

Ganz sicher ja. Allerdings unterliegt alles dem Deutschen Datenschutz.


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on

Der Surface Laptop 3 ist eine kleine, aber feine Verbesserung zum Vorgänger. Er bekommt ein größeres Trackpad, eine bessere Tastatur und ein größeres 15-Zoll-Display. Es bleiben die wenigen Anschlüsse.

Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

    •  /