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Deutsche Telekom: Router-Hacker bekommt Bewährungsstrafe

Als Reaktion auf den Router-Hack forderte die Telekom eine Cyber-Nato - vom Landgericht Köln wurde der Verantwortliche allerdings nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Trotzdem darf er nicht auf freien Fuß, weil ein Auslieferungsantrag besteht.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Telekom-Hacker wurde verurteilt.
Der Telekom-Hacker wurde verurteilt. (Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images)

Der für den Ausfall von mehr als einer Million Telekom-Routern verantwortliche Hacker ist vom Landgericht Köln zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden. Der Haftbefehl ist zwar aufgehoben, trotzdem kommt der Mann nicht frei, weil in Großbritannien wegen verschiedener Computerbetrugs- und Erpressungsdelikte gegen ihn ermittelt wird und ein "Auslieferungshaftbefehl" besteht, wie eine Sprecherin des Gerichts auf Anfrage von Golem.de mitteilte.

Telekom begrüßt das Urteil: "Kein rechtsfreier Raum"

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Eine Sprecherin der Telekom begrüßte das Urteil auf Anfrage von Golem.de: "Der Cyberraum ist kein rechtsfreier Raum. Cyberattacken werden rechtlich verfolgt wie alle anderen Straftaten. Das macht das heutige Ende des Routerprozesses eindeutig klar. Und ebenso wichtig: Cyberangriffe werden zunehmend öffentlich diskutiert und als reale Bedrohung erkannt. Dazu hat der Prozess stark beigetragen. Ob wir zivilrechtliche Ansprüche erheben, prüfen wir nach Erhalt des Urteils in schriftlicher Form."

Von dem Ausfall der Telekom-Router waren mehr als eine Million Telekom-Kunden betroffen, sie konnten keine Internetverbindung herstellen. Die Telekom hatte damals eine Entschädigung angeboten und betroffenen Nutzern einen Tag lang die unlimitierte Mobilfunkdatenflatrate kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Angriff auf die Router hatte auch für Aufregung in der Politik gesorgt, es wurden teils absurde Vergleiche gezogen. Auch die Telekom selbst hatte mit einer Forderung nach einer "Cyber-Nato" für Aufsehen gesorgt.

Der Angriff war erfolgreich, weil verschiedene Speedport-Router der Telekom ungefilterte Kommunikation über die Wartungsschnittstelle TR-064 zuließen. Die Malware konnte auf dem Gerät wegen Inkompatibilität zwar nicht ausgeführt werden, brachte die Router aber zum Absturz.

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theFiend 29. Jul 2017

Der Täter wurde ja durchaus auch bestraft. Aber wenn sie die Haustür offen stehen lassen...

theFiend 29. Jul 2017

Man könnte ja schon fast davon ausgehen das in einem IT Forum jeder google bedienen...

zosh 28. Jul 2017

https://www.youtube.com/watch?v=WY6KkRsS26M


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