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Deutsche Telekom: Peering zu US-Servern scheint langsam zu sein

In den USA gehostete Dienste sind mit einem Telekom-Anschluss wohl nur langsam abrufbar. So auch AWS, die mit der Telekom zur Zeit verhandeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Peering bei der Telekom scheint ein Flaschenhals zu sein.
Peering bei der Telekom scheint ein Flaschenhals zu sein. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Einige Telekom-Kunden beschweren sich zurzeit über sehr langsame Verbindungen zu US-Netzwerken und Diensten wie der AWS-Cloud. Der Grund: Die Peering-Verbindung zwischen dem Telekom-Netz und den betroffenen internationalen Netzen ist ein Flaschenhals und führt daher zu sehr langsamen Up- und Downloads. Der Twitter-Account @simonscheib beschwert sich etwa darüber, dass auf Github liegende Dienste mit wenigen KBit/s statt mehreren MBit/s angebunden seien.

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Die Telekom bestätigt als Antwort unter den diversen Posts: "Leider ist es auf der Route wieder etwas eng. Wir stehen mit Amazon aber bereits in Kontakt, um die Kapazitäten zu erweitern." Dabei ist wohl noch nicht klar, wann diese Vereinbarung abgeschlossen werden wird. "Aktuell gibt es leider noch keinen Zeithorizont", schreibt der Twitter-Account Telekom hilft.

Ein neues #doublepaidtraffic?

Das Problem kann wohl mit einem separaten VPN umgangen werden, das Traffic nicht nur über das Netzwerk der Telekom weiterleitet. Entsprechend zeigt der Twitter-Nutzer Unverständnis für das Drosselungsproblem. "Mich wundert nur, dass diverse VPN Anbieter das einfach hinbekommen und das scheinbar bessere Peering haben.", schreibt er dazu.

Dabei wird auf einen Vorfall verwiesen, der 2015 in Medien verbreitet wurde. Damals hatte Kunden sich unter dem Hashtag #doublepaidtraffic über die zweifache Bezahlung für Peering ausgelassen. Als einer der wenigen Provider verlangte die Telekom für Peering wohl zusätzliche Gebühren.

Der Hoster Hetzner musste diese Kosten widerwillig auf die Kundschaft abwälzen. Im März 2020 konnte das Unternehmen anscheinend einen Vertrag mit der Telekom abschließen, der diese Kosten vermindern soll. Dabei wurde nochmals erwähnt, dass kostenpflichtiges Peering eine schlechte Marktpraxis sei.

Ob ein solches Vorgehen im Jahr 2020 der Fall ist, ist schwer zu sagen. Möglicherweise ist das Backbone tatsächlich einfach nur stark überlastet.

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mht1175 23. Dez 2020

Bei mir genau das gleiche. Schon seit Jahren ist die Verbindung zu github zeitweise fast...

ohhello2 23. Dez 2020

Empfehlung: o2. Ist billiger als Telekom und hat nen sehr stabiles Routing. Die Hotline...

ohhello2 22. Dez 2020

Wechsel doch zur o2. Hier ist das Peering gut. 1&1 soll auch ein gutes Peering haben.

ohhello2 22. Dez 2020

Also mit o2 habe ich was das Peering angeht auch nur gute Erfahrungen. Der Connect-Test...

Karbid 21. Dez 2020

Es gibt keinen lokalen Tier-1 Anbieter, woher kommen solche unwahren Ansichten? Es gibt...


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