Deutsche Telekom: Mehr als 10.000 Antennen funken mit 3,6 GHz
In den letzten vier Wochen baute die Telekom mehr als 900 Standorte aus. 5G bietet immer häufiger Übertragungsraten von bis zu 1 Gbit/s.
Die Deutsche Telekom hat aktuelle Zahlen zum Netzausbau veröffentlicht. In den letzten vier Wochen baute der Netzbetreiber die Mobilfunkversorgung an 904 Standorten aus. Insgesamt 147 Standorte wurden neu errichtet, an 757 Standorten hat die Telekom laut Pressemitteilung die Kapazitäten erweitert. Zum Jahresende erhöht der Bonner Konzern das Ausbautempo noch einmal. Zuletzt baute die Telekom insgesamt 1.313 Standorte in einem Zeitraum von acht Wochen aus.
Erstmals funken mehr als 10.000 Antennen in 800 Städten und Gemeinden mit 3,6 GHz, mit dem Frequenzspektrum sind hohe Übertragungsraten von bis zu 1 Gbit/s möglich. Außerhalb der Ausbaugebiete mit 3,6 GHz surfen Nutzer bei einer 5G-Versorgung im Regelfall nicht viel schneller als mit 4G.
Die Deutsche Telekom versorgt aktuell 96 Prozent der Bevölkerung mit 5G, damit hat der Netzbetreiber den Ausbaustand im Vergleich zum November 2023 (95 Prozent) leicht verbessert. Bis Ende 2025 strebt der Bonner Netzbetreiber eine Abdeckung von 99 Prozent an und möchte seinen Kunden ein möglichst flächendeckendes 5G-Netz bieten. Die LTE-Versorgung liegt aktuell bei 99 Prozent nach Bevölkerung.
Welche 5G-Flächenabdeckung bietet die Telekom?
Die Netzbetreiber veröffentlichen ausschließlich Zahlen zur Netzabdeckung nach Bevölkerung. Doch wie steht es um die Flächenabdeckung der Deutschen Telekom mit 5G? Hierauf gibt ein Bericht der Bundesnetzagentur eine Antwort. Im aktuellen Monitoring-Bericht spricht die Regulierungsbehörde von einer 5G-Flächenabdeckung der Netzbetreiber zwischen 59 und 77 Prozent. Welche Versorgung zu welchem Netzbetreiber gehört, erwähnt der Bericht nicht. Man kann davon ausgehen, dass die Deutsche Telekom die 77 Prozent Flächenabdeckung bietet.
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