Deutsche Telekom: Immer noch kaum Trenchingausbau in Deutschland möglich

Der Chef der Telekom Deutschland ist zur Geburtstagsfeier seiner Konkurrenten gekommen. Dirk Wössner hat erfolgreich versucht, Gemeinsamkeiten zu finden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Chef der Telekom Deutschland, Dirk Wössner, spricht in der Höhle des Löwen.
Der Chef der Telekom Deutschland, Dirk Wössner, spricht in der Höhle des Löwen. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Kommunen lassen weiterhin kaum Glasfaserausbau mit alternativen Verlegetechniken zu. "Wir teilen Infrastruktur mit Wettbewerbern. Wir wollen aber auch neu und anders ausbauen können. Wir konnten im vergangenen Jahr nur 100 Kilometer mit Trenching verlegen", sagte Dirk Wössner, Chef der Telekom Deutschland, bei der Jubiläumsveranstaltung 20 Jahre Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) am 28. November 2019 in Berlin. "Wenn Sie Breko und Telekom zusammennehmen, stehen wir für über 90 Prozent des Ausbaus", betonte Wössner.

Stellenmarkt
  1. VBA-Entwickler und IDV-Koordinator (m/w/d)
    L-Bank, Karlsruhe
  2. Software Developer (m/w/d)* für Software Engineering
    Hallesche Krankenversicherung a. G., Stuttgart
Detailsuche

Mehr als drei Millionen Telekom-Anschlüsse werden laut Wössner über Breko-Unternehmen vermarktet. "Damit laufen 10 Prozent meines Absatzes über Breko-Unternehmen." Wössner räumte jedoch ein: "Die Telekom kann es nicht immer. Es ist manchmal ein bisschen kompliziert, mit uns Geschäfte zu machen, das stimmt."

Doch der Weg für den Breitbandausbau gehe nur über Kooperationen. "Wir können nicht mehrere unausgelastete Infrastrukturen nebeneinander stehenlassen. Vergessen wir nicht, das Glasfasernetz wird über ein Kabelnetz und über ein Kupfernetz errichtet", unterstrich Wössner.

Das Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser Nordwest der Deutschen Telekom und des Kommunalversorgers EWE wartet weiter auf die Genehmigung des Bundeskartellamts. "Das ist ein äußerst kompliziertes Verfahren. Wir kommen da an die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Telekom", sagte Wössner. Warum Vertreter von anderen Unternehmen Eingaben machten, um das Gemeinschaftsunternehmen zu verhindern, und dann im persönlichen Gespräch einräumten, man solle die vorgebrachten Argumente nicht so ernst nehmen, sei nicht nachvollziehbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Glasfaser
Berliner Senat blamiert sich mit Gigabitstrategie

Der Berliner Senat ist nach Jahren aus dem Dämmerzustand hochgeschreckt und hat nun eine Gigabitstrategie. Warum haben sie nicht einfach geschwiegen?
Ein IMHO von Achim Sawall

Glasfaser: Berliner Senat blamiert sich mit Gigabitstrategie
Artikel
  1. Razer: Der erste Blade-Laptop mit Ryzen ist da
    Razer
    Der erste Blade-Laptop mit Ryzen ist da

    Wieder 14 Zoll, erstmals mit AMD-Chip: Das neue Razer Blade kombiniert einen 75-Watt-Ryzen mit der flottesten Geforce RTX.
    Ein Hands-on von Marc Sauter

  2. Selbständige: Vodafone mit neuen Tarifen ohne Preissteigerung
    Selbständige
    Vodafone mit neuen Tarifen ohne Preissteigerung

    Vodafone wird seine Preise in neuen Tarifen für Selbständige nach 24 Monaten nicht mehr anheben.

  3. Coronapandemie: Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren
    Coronapandemie
    Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren

    Um weite Arbeitswege und Verspätungen zu vermeiden, hatten es sich einige Microsoft-Mitarbeiter in den eigenen Rechenzentren bequem gemacht.

LinuxMcBook 02. Dez 2019

Genau das wünscht sich Faksimile aber und ich verstehe es auch nicht...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense 59,99€ • Battlefield 2042 PC 53,99€ • XXL Sale bei Alternate • Rainbow Six Extraction Limited PS5 69,99€ • Sony Pulse 3D-Headset PS5 99,99€ • Snakebyte Gaming Seat Evo 149,99€ • Bethesda E3 Promo bei GP [Werbung]
    •  /