Deutsche Telekom: Großteil der russischen Entwickler wechselte ins Ausland

Die Telekom spricht auf ihrer Hauptversammlung darüber, wie die russischen Entwickler auf das Umzugsangebot reagiert haben.

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Vorstand der Deutschen Telekom AG: (v. l.) Adel Al Saleh, Thorsten Langheim, Christian Illek, Claudia Nemat, Srini Gopalan, Dominique Leroy, Timotheus Höttges, Birgit Bohle.
Vorstand der Deutschen Telekom AG: (v. l.) Adel Al Saleh, Thorsten Langheim, Christian Illek, Claudia Nemat, Srini Gopalan, Dominique Leroy, Timotheus Höttges, Birgit Bohle. (Bild: Deutsche Telekom)

Ein Großteil der russischen Entwickler der Deutschen Telekom hat das Angebot angenommen, aus dem Ausland weiter für den Netzbetreiber zu arbeiten. Das sagte Telekom-Chef Tim Höttges am 7. April 2022 auf der Hauptversammlung des Konzerns in Bonn abweichend vom Redemanuskript. "Sie können von anderen Ländern aus für uns tätig sein. Und ein Großteil der Beschäftigten hat dieses Angebot bereits angenommen und das Land verlassen."

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Die Telekom hatte den Betroffenen auch Unterstützung beim Umzug zugesagt. Er betrachte "dies als eine sehr humane Lösung", erklärte Höttges weiter. Hier habe die Telekom auch keine Zeit verloren, sondern "nach der notwendigen Analyse der Situation die richtigen Schritte eingeleitet", sagte der Vorstandsvorsitzende.

Die Telekom hatte zuvor bestätigt, dass die russischen Entwickler nur weiterbeschäftigt werden, wenn sie das Land verlassen. Telekom-Sprecher Stephan Broszio bestätigte auf mehrmalige Nachfrage von Golem.de: "Mit der Beendigung unserer Entwicklertätigkeiten in Russland werden wir die Beschäftigungsverhältnisse an den Standorten nicht weiterführen."

Der Konzern gab Ende März 2022 bekannt, seine Entwicklerstandorte in Russland zu schließen. Man habe keine Netze in Russland, aber ein Team von Softwareentwicklern, hauptsächlich in Sankt Petersburg, die "Dienstleistungen für Kunden außerhalb Russlands erbringen".

2.000 Beschäftigte in Sankt Peterburg

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Die Telekom hatte rund 2.000 Beschäftigte im russischen Sankt Peterburg, die Software für T-Systems schrieben, erklärte Telekom-Finanzvorstand Christian Illek bereits im Februar 2022. Weitere Standorte waren in Moskau und Woronesch im südlichen Zentralrussland.

Die Telekom sperrte bereits Anfang März die Zugänge ihrer russischen Beschäftigten zu internen IT-Systemen. Ziel der Maßnahme soll unter anderem die Prävention von Missbrauch gewesen sein.

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dummzeuch 09. Apr 2022

Wenn man bedenkt, an welchen sensiblen Projekten T-Systems beteiligt ist, ist das...

User_x 08. Apr 2022

Und genau diese Einseitigkeit ist eben das störende. Ist es wirklich so, dass es immer...

peterbruells 08. Apr 2022

Ja, nur kann man jetzt schon entsprechend Mitarbeiter platzieren und respektive...

Lapje 08. Apr 2022

Das hat natürlich wenn den Vorteil, das China in der Hinsicht berechenbar ist. Darüber...



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