Deutsche Telekom: Glasfaser für Schulen "mutwillig verschleppt"

Die Telekom wirft einem Landkreis "engstirnigen Kleingeist" vor, weil es keine Baugenehmigung für FTTH in Schulen gibt.

Artikel veröffentlicht am ,
DNS:NET und die ARGE bauen bereits Schulen aus.
DNS:NET und die ARGE bauen bereits Schulen aus. (Bild: DNS:NET)

Die Deutsche Telekom hat auf den Protest von Schülern in Sachsen-Anhalt gegen schlechte IT-Ausstattung der Schulen reagiert. Mehr als 50 Schulen im Landkreis Börde seien von fehlenden Grundstücksgenehmigungen betroffen, weshalb die Glasfaser nur vor die Schulen gelegt werden könne, aber nicht bis ins Gebäude, erklärte die Telekom am 9. Februar 2021. Hintergrund ist ein Streit mit einem kommunalen Netzbetreiber.

Stellenmarkt
  1. Senior-Full-Stack Entwickler im Webentwicklungsbereich (m/w/d)
    AMMERLÄNDER VERSICHERUNG Versicherungsverein a. G. (VVaG), Westerstede
  2. Consultant IT-Security (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Hamburg, Wolfsburg
Detailsuche

Alexander Vogler, Leiter Technik Ost bei der Telekom, sagte: "Im Landkreis Börde regiert engstirniger Kleingeist. Damit soll die kommunale Breitbandgesellschaft im Rennen gehalten werden - auf Kosten der Ausbildung der Jugend." In den Einheitsgemeinden Barleben und Sülzetal habe die Telekom dagegen die Zustimmung erhalten, die Schulen an das schnelle Internet anzuschließen.

Die Lokalzeitung Volksstimme hatte berichtet, die Schüler hätten dem CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Behrens geschrieben. Die Lehrkräfte müssten ihren privaten WLAN-Hotspot aufspannen, um Lernplattformen wie die Emucloud erklären zu können, kritisierte der Schüler Felix Hoth in einem Brandbrief. "Lehrer und Schüler der Drömlingschule nutzen ihr eigenes Internet/Datenvolumen, um im Unterricht mitarbeiten zu können, da es in unserer Schule keinen WLAN-Zugang gibt, auf den wir zugreifen können", kritisiert eine Schülerin.

In einem großen Glasfaserprojekt im Landkreis Börde betreiben der Netzbetreiber DNS:NET und die ARGE (Arbeitsgemeinschaft) Breitband zusammen den Ausbau. In rund 100 Orten werde das Gigabit-Netz realisiert, wurde bereits im August 2018 bekanntgegeben. In den Orten würden mehr als 200 bis 300 Bauleute, Ingenieure und Spezialisten zeitgleich in allen acht Gemeinden das neue Infrastrukturnetz in den weißen Flecken komplett ausrollen, wurde versprochen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


1e3ste4 10. Feb 2021

Welchen "verlinkten Artikel"? Den Folgeartikel? Erst Uhrzeit nachsehen, wann ich...

spezi 10. Feb 2021

Es gibt sicher viel bürokratischen Irrsinn. Aber beim "realen Irrsinn" von Extra3...

Karbid 10. Feb 2021

Hier gibt es kein Problem, du hast die Situation im nächsten Satz sehr gut beschrieben...

chefin 10. Feb 2021

Warum sollte die das? Entweder schaffen die das alleine, dann müssen die in die Pötte...

jiggiwowow 10. Feb 2021

Wenn die den IT-lern in der Schule 40 Mios im Jahr zahlen, wunderts mich nicht, dass für...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Apple Watch Series 7 im Test
Sportliches Schnellladen trifft Leuchtstärke

Quick Charge macht den Unterschied: Das neue Ladesystem bringt bei der Apple Watch Series 7 erstaunlich viel Komfortgewinn im Alltag.
Von Peter Steinlechner

Apple Watch Series 7 im Test: Sportliches Schnellladen trifft Leuchtstärke
Artikel
  1. Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
    Kooperation
    Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

    Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

  2. Microsoft: Android-Apps laufen jetzt auf Windows 11
    Microsoft
    Android-Apps laufen jetzt auf Windows 11

    Microsoft hat das Android Subystem für Windows offiziell vorgestellt. Vorerst läuft die Technik aber nur in den USA.

  3. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP Herbst Sale bei NBB: Bis zu 500€ Rabatt auf Gaming-Notebooks, Monitore uvm. • Kingston RGB 32GB Kit 3200 116,90€ • LG OLED48A19LA 756,29€ • Nur noch heute: GP Anniversary Sale • Amazon Music Unltd. 3 Monate gratis • Bosch Professional zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /