Deutsche Telekom: Gewerbegebiete bekommen bis zu 100 GBit/s

Im Vorjahr galt noch ein Drittel der Gewerbegebiete in Deutschland als unterversorgt. FTTH sollte hier viele Abnehmer finden.

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Planungswagen der Deutschen Telekom
Planungswagen der Deutschen Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Rund 4.000 Unternehmen in 14 Kommunen in deutschen Gewerbegebieten können Fiber-To-The-Home-Zugänge (FTTH) buchen. Das gab das Unternehmen am 14. September 2020 bekannt. "In der siebten Welle gehen wir jetzt mit weiteren 16 Gewerbegebieten in die Vorvermarktung", sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland.

Zu den Kommunen, deren Gewerbegebiete ausgebaut werden sollen, gehören Bad Sobernheim, Bad Soden, Bodelshausen, Eschborn, Freiburg, Hannover, Hirschberg, Karlsbad, Kassel, Kehl, Mainz, Mörfelden-Walldorf, Offenbach und Wiesbaden.

Die Telekom wird für das aktuelle Projekt rund 230 Kilometer Glasfaser verlegen und will das Trenching-Verfahren anwenden.

Die Unternehmen werden ohne zusätzliche Kosten angeschlossen, wenn sich frühzeitig genügend Firmen für einen Anschluss an das Glasfasernetz entscheiden. Das Angebot reicht vom asymmetrischen 100-MBit/s- bis zum symmetrischen 1-GBit/s-Anschluss. Auch Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

35 Prozent der Gewerbegebiete in Deutschland hatten im Juli 2019 keinen Anschluss an schnelles Internet. Das ging aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor. Laut Auflistung des Ministeriums gelten von bundesweit 62.074 Gewerbegebieten insgesamt 21.745 als unterversorgt.

Die Preise der Telekom für FTTH in Gewerbegebieten mit 1 GBit/s und mehr werden nicht bekanntgeben. Die Preise für FTTH in Gewerbegebieten sind online nicht verfügbar und nur "auf Anfrage" erhältlich, erklärte ein Sprecher. Im Kundenchat werden ebenfalls keine Angaben zu dem symmetrischen Produkt gemacht.

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