• IT-Karriere:
  • Services:

Deutsche Telekom: Fünf klingelnde Telefone und 11 SIM-Karten im Tarif

Die Deutsche Telekom hat die Anzahl der maximal zubuchbaren Multi-SIM-Karten pro Vertrag erhöht. Das gilt aber nicht für alle Tarife und Kundengruppen, da es eine Verknüpfung mit neu vorgestellten Tarifen gibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Telekom erlaubt jetzt mehr SIM-Karten pro Vertrag.
Die Telekom erlaubt jetzt mehr SIM-Karten pro Vertrag. (Bild: Pixabay)

Die Deutsche Telekom erlaubt ab sofort die Bestellung von maximal zehn zusätzlichen Multi-SIM-Karten zu einem Vertrag. Mit der Hauptkarte können damit bis zu elf Geräte mit einer SIM-Karte bestückt werden. Diese sind gleichberechtigt und Teil einer Rechnung. Bisher waren nur zwei zusätzliche SIM-Karten möglich. Wer technisch gut ausgestattet ist, kam schnell in Problembereiche, wenn etwa das Notebook, das Tablet, das Smartphone und eine Smartwatch je eine SIM-Karte brauchen. Das dürfte mittlerweile ein durchaus verbreitetes Szenario für einzelne Nutzer sein. Unternehmen haben schnell einen höheren Bedarf.

Stellenmarkt
  1. HEGLA GmbH & Co. KG, Beverungen
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Prinzipiell gilt das Angebot auch für eSIM-Profile, die auf Geräte heruntergeladen werden, weil sie keinen SIM-Kartenschacht haben. Ein paar Einschränkungen sind aber zu beachten, sowohl von der Funktionsseite als auch bei den Kundengruppen.

So können in einem Vertrag maximal fünf Telefone gleichzeitig klingeln, was wohl mehr als ausreichend sein dürfte. Im Business-Portal kann eingestellt werden, welche der SIM-Karten ein Klingeln auslösen. Hieraus ergibt sich die vielleicht wichtigste Einschränkung. So viele SIM-Karten können nur Geschäftskunden bestellen. Und das auch nur, wenn sie einen der neuen Verträge abgeschlossen haben, die am heutigen 4. Februar 2019 vorgestellt wurden. Alle anderen Kunden bleiben bei den alten Limits und müssen bei Interesse einen Vertragswechsel durchführen. Privatkundentarife haben weiterhin maximal 3 SIM-Karten.

Manche Tarife beinhalten mehrere SIM-Karten

Wie teuer die zusätzlichen SIM-Karten sind, hängt von den Tarifen ab. Allgemein belastet jede SIM-Karte die Rechnung mit rund 5 Euro pro Monat. In den Tarifen Business Mobil M und L sind eine respektive zwei Multi-SIMs inkludiert. Die Tarife sind allerdings auch recht teuer mit etwa 45 beziehungsweise 54 Euro pro Monat für 5 und 10 GByte Datenvolumen. Es handelt sich hierbei schon um die rabattierten Online-Tarife. Tarife in Filialen sind nochmals teurer und liegen bei 50 beziehungsweise 60 Euro.

Besonders teuer wird die Multi-SIM-Karte beim Tarif Business XL Plus für fast 80 Euro im Monat. Hier gibt es keine Inklusiv-SIM, dafür aber eine Daten-Flatrate. Das dürfte auch der Grund sein, warum die Telekom hier fast 30 Euro pro SIM-Karte und Monat haben will. Die Nutzung von Smartwatches berücksichtigt die Telekom aber in diesem Fall mit einem Angebot namens "Multi SIM XL Plus Smartwatch Vorteil". Dann kostet die SIM-Karte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit dann ein eSIM-Profil ist, die gewohnten fünf Euro. Eine Bereitstellungsgebühr gibt es bei keiner der Multi-SIM-Optionen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 304€ (Bestpreis!)
  2. 274,49€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  4. 328€ (mit Rabattcode "YDENUEDR6CZQWFQM" - Bestpreis!)

\pub\bash0r 05. Feb 2019

Darum ja "Data-only" ... es sollen eben keine Anrufe/SMS dahin geroutet werden. Es soll...

GenXRoad 05. Feb 2019

Haften tut einfach der besitzer der Hauptsim, jede weitere wird ja ebenfalls auf ihn gebucht.

zoeck 04. Feb 2019

Die Telekom kann wohl über die EID ermitteln ob es wirklich eine Smartwatch ist, wenn...

hans-peterr 04. Feb 2019

UnLimited Option Internet für alle und jeder ne eigene Dual Sim für telefonieren


Folgen Sie uns
       


Bauen: Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg
Bauen
Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg

Die weltweite Zementherstellung stößt jährlich mehr CO2 aus als der Luftverkehr. Ein nachwachsender Rohstoff soll Bauen umweltfreundlicher machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Transformation Söder will E-Auto-Gutschein beim Kauf von Verbrennern
  2. Kohlendioxidabscheidung Norwegen fördert Klimaschutzprojekt mit 1,5 Milliarden Euro
  3. Rohstoffe Kobalt-Kleinbergbau im Kongo soll besser werden

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple WatchOS 7.0.3 behebt Reboot-Probleme der Apple Watch 3
  2. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  3. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar

IT-Jobs: Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
IT-Jobs
Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Nur jeder zweite Arbeitnehmer ist mit seinem Arbeitgeber zufrieden. Das ist fatal, weil Unzufriedenheit krank macht. Deshalb sollte die Suche nach dem passenden Job nicht nur dem Zufall überlassen werden.
Von Peter Ilg

  1. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden
  2. Jobs Unternehmen können offene IT-Stellen immer schwerer besetzen
  3. Gerichtsurteile Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind

    •  /