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Deutsche Telekom: Einfaches Vectoring für 102.000 weitere Haushalte

Die Telekom will im nächsten Jahr den Vectoring-Ausbau abschließen. Nun wurde wieder eine große Anzahl von Kunden mit FTTC (Fiber To The Curb) versorgt.
/ Achim Sawall
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Auch Vectoring braucht Glasfaser. (Bild: Deutsche Telekom)
Auch Vectoring braucht Glasfaser. Bild: Deutsche Telekom

Rund 102.000 Haushalte in 61 Kommunen können ab Montag einfaches Vectoring von der Deutschen Telekom nutzen. Das gab der Festnetzbetreiber am 25. November 2019 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Unter anderem dabei sind Konstanz am Bodensee mit 20.200 Haushalten, Halle (Saale) im Süden von Sachsen-Anhalt mit 10.100 Haushalten, Bielefeld im Nordosten Nordrhein-Westfalens mit 8.600 Haushalten, Mössingen in Baden-Württemberg mit 6.300 Haushalten, Weißwasser/Oberlausitz im Nordosten von Sachsen mit 5.200 Haushalten und Schönenberg-Kübelberg im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz mit 5.000 Haushalten.

Die Angaben beziehen sich auf versorgte Haushalte, nicht auf zahlende Kunden. Die Gesamtzahl dieser Anschlüsse legte innerhalb eines Jahres um 20 Prozent auf fast 14 Millionen zu.

Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, sagte: "Unsere Ausbauprojekte reichen von vielen Tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: in Berlin, Erfurt und Nürnberg, genauso wie in Aumühle, Fehmarn und Haina."

Unboxing und Einbau einer Super-Vectoring-Karte
Unboxing und Einbau einer Super-Vectoring-Karte (09:36)

Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt durch einfaches Vectoring (FTTC – Fiber To The Curb) auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Mit Super Vectoring sind Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar. Hier erweitert die Telekom nach früheren Aussagen einfaches Vectoring auf Super Vectoring, wenn das Datenvolumen bei den Kunden zunimmt. Super Vectoring benötigt eine andere Linecard mit größerem Prozessor als Vectoring im Multifunktionsgehäuse des Netzbetreibers, das zuvor mit Glasfaser erschlossen sein muss. Super-Vectoring weitet die spektrale Bandbreite von 17 MHz auf 35 MHz aus. Bis Ende 2020 wird die Telekom den FTTC-Ausbau (Fiber to the Curb) weitgehend abschließen.


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