Abo
  • Services:
Anzeige
Das Glasfaserkabel wird sirrend von der Trommel gezogen.
Das Glasfaserkabel wird sirrend von der Trommel gezogen. (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Deutsche Telekom: Einblasen von Glasfaser auf drei Kilometern am Stück möglich

Das Glasfaserkabel wird sirrend von der Trommel gezogen.
Das Glasfaserkabel wird sirrend von der Trommel gezogen. (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Im Idealfall rutscht die Glasfaser drei Kilometer am Stück in das Kunststoffrohr, berichtet die Telekom vom Netzausbau. Doch zuerst kommt der Molch.

Sind die Verhältnisse ideal, können Glasfaserkabel auf einer Strecke von bis zu drei Kilometern am Stück eingeblasen werden. Das berichtet die Deutsche Telekom in ihrem Blog. Die Glasfaser wird mit Pressluft in ein Kunststoffröhrchen eingeblasen, das etwa acht Millimeter Durchmesser hat.

Anzeige

Doch starke Steigungen in den Trassen und enge Schleifen im Leerrohr minderten die Streckenlänge. Auch fehlerhaft verlegte Leerrohre oder Beschädigungen im Laufe der Zeit durch Bauarbeiten in der Straße erschwerten das Einblasen.

"Glücklich ist dann niemand. Je kürzer die Strecke, umso mehr Gruben müssen ausgehoben werden, um es auf Neue zu versuchen. Das verteuert die Maßnahme, schmeißt den Zeitplan der Firmen um und bringt diese in die Bredouille. Schon deshalb ist jeder Akteur im Spiel der 'Bläser' froh, wenn die Streckenlänge mehr und mehr zunimmt" hieß es in dem Blogbeitrag von Hubertus Kischkewitz.

100 Meter pro Minute

Das Kabel hat einen Durchmesser von 6 Millimeter. Zuerst wird ein Molch durch das Leerrohr geschoben. Das Schaumstoffteil soll den Durchgang gewährleisten und schmieren. Das Kabel wandert dann mit 4 Bar Druck und einem mechanischen Vortrieb in einer Geschwindigkeit von 100 Metern pro Minute in das Leerrohr.

Im Südwesten Baden-Württembergs in Kenzingen bei Emmendingen setzt die Telekom auf den Glasfaser-Einblas-Spezialisten P.O. Bau. Seit drei Monaten läuft im Kreis Emmendingen der Netzausbau. In zwei Jahren will die Telekom dort rund 68.000 Haushalten Internet mit bis zu 100 MBit/s bieten. Dafür wird das Unternehmen nach eigenen Angaben in diesem Landkreis 200 Kilometer Glasfaser verlegen.

Wie bei der Telekom derzeit üblich wird die Glasfaser nur bis zum Multifunktionsgehäuse verlegt, um Kosten zu sparen. Dann werden die Haushalte mit Vectoring erschlossen.


eye home zur Startseite
Ovaron 31. Jul 2016

Dir ist aber schon klar das Blogartikel eher ungeeignet sind um solche technischen...

gaym0r 27. Jul 2016

Das ist mal wieder typisch Golem-User. 1. Pro Glasfaserkabel gibt es viele Fasern. Da...

sneaker 27. Jul 2016

Was sollen denn das für Kupferleitungen sein, die 155 Mbit/s über große Entfernungen...

Sharra 27. Jul 2016

Ich dachte mir durchaus, dass es gemeint war.. Aber ich würde unseren Telcos auch...

sedremier 27. Jul 2016

Zukunftsweisend. Na wenigstens reisst so der Dauerbedarf an Fördergeldern nicht ab. -.-



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Kiel
  2. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  3. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  4. Bertrandt Services GmbH, Dortmund


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  2. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  3. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  4. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  5. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen

  6. Polyphony Digital

    GT Sport bekommt Einzelspielerliga

  7. Smartphone-Tarife

    Congstar wertet Prepaid-Pakete auf

  8. Rauschgifthandel

    BKA nimmt "Top-Verkäufer" aus dem Darknet fest

  9. Toyota

    Roboter T-HR3 meldet sich zum Arbeitseinsatz

  10. FixFifa

    Fans von Fifa 18 drohen mit Boykott



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: Die Allmachtsfantasien der Amis

    Daem | 16:00

  2. Re: Ein überdachter, exclusiver...

    Der Spatz | 16:00

  3. Re: benötigte CPU?!

    DetlevCM | 15:57

  4. Re: hm - gibt.s schon schicker und kleiner ;-)

    stevefrogs | 15:57

  5. Re: Wer das Geld hat, der hat das Sagen und das...

    motzerator | 15:57


  1. 14:39

  2. 14:24

  3. 12:56

  4. 12:30

  5. 11:59

  6. 11:51

  7. 11:45

  8. 11:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel