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Deutsche Telekom: Bundesnetzagentur hebt Ausbaugrenze ab 1 MBit/s auf

Die Bundesnetzagentur hat für alternative Anbieter die Zugangsmöglichkeiten zur letzten Meile der Telekom verbessert. Die Grenze der Verfügbarkeit von 1-MBit/s-Zugängen für die Errichtung von zusätzlichen Kabelverzweigern wurde auf 30 MBit/s angehoben.

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Glasfaser einblasen
Glasfaser einblasen (Bild: Ewe Tel)

Die Deutsche Telekom kann den Glasfaserausbau nicht mehr verhindern, wenn in einem Ausbaugebiet die Hälfte der Bewohner mit 1 MBit/s versorgt ist. Das hat die Bundesnetzagentur am 17. Juli 2014 entschieden. Die Ewe-Tochter Ewe Tel hatte sich deswegen an den Regulierer gewandt.

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"Die Entscheidung hebt im Grundsatz die bisherige Grenze von 1 MBit/s für die Errichtung von zusätzlichen Kabelverzweigern auf dem Verzweigungskabel (...) und von Schaltverteilern auf 30 MBit/s an", erklärte die Bundesnetzagentur. "Dabei haben wir den steigenden Bandbreitenbedarf in den kommenden Jahren berücksichtigt", sagte Behördenchef Jochen Homann.

Die Telekom habe verweigert, neue Kabelverzweiger mit Glasfaseranbindung näher am Kunden zu errichten oder sie zu verlegen. Und das auch dann, wenn die Konkurrenten hierfür die Kosten übernehmen, hatte Ewe Tel kritisiert. Telekom-Sprecher Philipp Blank hatte Golem.de am 10. Juni 2014 erklärt: "Schaltverteiler sind keine Lösung, sondern verhindern den weiteren Breitbandausbau, weil sämtliche Kabelverzweiger, die dahinter liegen, nicht mit der viel leistungsfähigeren Vectoring-Technologie erschlossen werden können. Die Menschen brauchen keine Bastellösungen mit veralteter Technologie, sondern schnelle Anschlüsse." Bei ihrer Entscheidung habe die Bundesnetzagentur zudem darauf geachtet, dass die verbesserten Zugangsmöglichkeiten zum Anschlussnetz der Telekom nicht den Einsatz der Vectoring-Technik behindern, erklärte die Behörde.

Ewe Tel erklärte heute, dass die Bundesnetzagentur überwiegend ihren Vorschlägen gefolgt sei. "Wir begrüßen die Entscheidung, denn sie führt dazu, dass die Versorgung mit schnellem Internet auf dem Land verbessert wird", sagte Ewe-Tel-Geschäftsführer Norbert Westfal.

Eine weitere Verbesserung sei, dass das Umlegen von Leitungen beziehungsweise Hausanschlüssen auf einen näher gelegenen Kabelverzweiger ermöglich werde. Oft seien Haushalte aus historischen Gründen an einen weiter entfernten grauen Kasten angeschlossen, obwohl später ein neuer und näher gelegener Kabelverzweiger im Ort errichtet wurde.

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Natalee 19. Jul 2014

...ein weiterer Hemmschuh im Netzausbau Deutschland. Wir hinken der ganzen Welt...

nille02 19. Jul 2014

Für den Normalen User spielt das aber kaum bis keine Rolle. Dann ist man auch nicht...

Ovaron 18. Jul 2014

Das würde ich auch gerne richtig gut finden! Leider ist es mir nicht möglich aufgrund...

Anonymer Nutzer 18. Jul 2014

Meinst du, du könntest du das nochmal rauskramen und den Link schicken? ;)

Braineh 18. Jul 2014

Ich wohne in München, bekomme 2MBit und die Leitungen sind oberirdisch - was aber wohl...


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