• IT-Karriere:
  • Services:

Deutsche Telekom: Bürokratie verhindert 3 Jahre lang Glasfaser für Mobilfunk

Drei Jahre lang konnte Glasfaser als Mobilfunk-Backhaul nicht in Betrieb genommen werden. Jetzt nutzt die Telekom Richtfunk.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Sendemast in Stolpe
Der Sendemast in Stolpe (Bild: Deutsche Telekom)

Ein seit Mitte 2019 fertiggestellter Mobilfunksendemast der Telekom in der Gemeinde Stolpe auf Usedom ist endlich online gegangen. Wie die Deutsche Telekom am 3. Mai 2021 mitteilte, war ein Streit mit der Verwaltung des Landkreises um die Verlegetiefe der Glasfaser für den Backhaul der Grund für die Verzögerung.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Hays AG, Augsburg

Laut Telekom verlangt der Landkreis, dass die Kabel zur Anbindung des Mastes entlang von Kreisstraßen in 1 Meter Tiefe verlegt werden. Die Telekom geht davon aus, dass 60 Zentimeter oder weniger ausreichen, und beruft sich dabei auf "bundesweit geltende technische Bestimmungen". Der Bürgermeister der Gemeinde Stolpe, Falko Beitz (SPD), hat Golem.de auf Anfrage die Aussagen der Telekom bestätigt.

Die unterschiedlichen Auffassungen verzögern laut Telekom aktuell insgesamt drei Ausbauprojekte im Landkreis (Gemeinde Loissin und im Weitenhagener Ortsteil Helmshagen). Da eine Einigung nicht gelang, wurde das Verwaltungsgericht Greifswald angerufen.

Bürgermeister auf der Seite der Telekom

Alexander Vogler, Leiter Technik Ost der Telekom, sagte: "Wir haben jetzt unseren Sendemast in Stolpe auf Usedom mit Richtfunk ans Netz der Telekom angebunden. Damit haben wir eine weitere Verzögerung der Inbetriebnahme des bereits 2019 errichteten Mobilfunkmastes verhindert." Gegenstelle für den Richtfunk ist ein Mast in der Gemeinde Mönkebude.

"Es ist kaum noch nachvollziehbar, warum eine Gebietskörperschaft den Breitbandausbau durch zusätzliche Forderungen erschwert. Gerade der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat in Mecklenburg-Vorpommern die schlechteste LTE-Abdeckung aller Landkreise", sagte Axel Wenzke, Konzernbevollmächtigter der Telekom.

Stolpes Bürgermeister Falko Beitz sagte: "Ich freue mich, dass die Telekom eine Lösung für die Inbetriebnahme ihres Mastes gefunden hat. Es ist gut, dass die dreijährige Wartezeit nun zu Ende gegangen ist."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Planet Zoo für 19,99€, Struggling für 5,99€, LostWinds...
  2. 18,99€
  3. 6,66€
  4. (u. a. Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duelist für 7,20€, Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duelist: Link...

MaceWindu 10. Mai 2021 / Themenstart

Schade, ich finde Glasfaser echt eine tolle Lösung.

chefin 04. Mai 2021 / Themenstart

Microtrenching wird in 20cm tiefe verlegt. 60cm ist die normale Tiefe. Aber da sich im...

chefin 04. Mai 2021 / Themenstart

ja, die telekom ist absolut hinterlistig. Sie versorgt uns mit teurem Internet, so das...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Audi E Tron GT Probe gefahren

Der E-Tron GT ist die Oberklasse-Limousine von Audi. Golem.de ist das Elektroauto Probe gefahren.

Audi E Tron GT Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /