Deutsche Telekom: Abzocke an Kreditkartentelefonen angeblich Softwareproblem

BBG Global entschuldigt die Abzocke von bis zu 33 Euro pro Minute mit einer Fehlfunktion nach einem Softwareupdate und muss den Kunden das Geld zurückerstatten. Die Deutsche Telekom hat die Zusammenarbeit mit der Schweizer Firma beendet.

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Öffentliches Telefon der Telekom in Berlin
Öffentliches Telefon der Telekom in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom hat die Zusammenarbeit mit der Schweizer Firma BBG Global beendet, die an öffentlichen Kreditkartentelefonen überhöhte Preise abgerechnet hatte. Das teilte die Bundesnetzagentur Golem.de auf Anfrage mit. "Die Kunden, die im Zeitraum der Fehlfunktionen falsch tarifiert wurden, haben nach Aussage des Unternehmens die vollständige Belastung vergütet bekommen. Ursache der Fehlfunktion war nach Angabe des Unternehmens ein Upgrade der Calling-Processing-Plattform", erklärte der Sprecher.

Die Bundesnetzagentur hatte BBG Mitte August zur Stellungnahme aufgefordert. Die Stellungnahme der BBG liege der Behörde nun vor. "Das Vertragsverhältnis mit der Telekom ist zum 1. Oktober 2017 beendet worden." Die Eigner der BBG sind auf den Bermuda-Inseln registriert. Einigen Kunden wurden bis zu 33 Euro pro Minute berechnet.

BBG Global: Abzocke wurde zuvor gerechtfertigt

Zuvor hatte BBG Global jedoch erklärt, dass es "in Ordnung und transparent" sei, dass "39,98 Dollar für die erste Minute" berechnet und dies ganz am Ende einer englischen Sprachansage genannt würde. Die Tarife orientierten sich an den Betriebskosten, die in Zeiten abnehmender Nachfrage für öffentliche Fernsprecher steigen würden. Die Telekom hatte die Dienste von BBG Global jedoch schon im September 2017 gesperrt.

Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter sagte Golem.de, dass rund 50 Kunden betroffen gewesen wären. "Allen Kunden wurden von BBG die kompletten Gesprächskosten Anfang September erstattet", erklärte Hafenrichter.

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