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Deutsche Telekom: 5G-Campus-Netz für Containerhafen in Hamburg fertiggestellt

Die HHLA hat am Hamburger Container Terminal Altenwerder mit der Telekom ein privates 5G-Campus-Netz in Betrieb genommen. Gefördert mit Millionen vom Bund.
/ Achim Sawall
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Containerterminal Altenwerder (Bild: HHLA / Martin Elsen)
Containerterminal Altenwerder Bild: HHLA / Martin Elsen

Am Container Terminal Altenwerder (CTA) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist ein privates 5G-Campus-Netz in Betrieb gegangen. Das gaben die Partner am 9. Juli 2026 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Die HHLA hat die Infrastruktur gemeinsam mit der Deutschen Telekom und dem Ausrüster Ericsson im Projekt Procon 5G (Port Remote Operations and Container Network with 5G) umgesetzt.

Seit Ende Mai 2026 versorgt das Netz eine Fläche von rund einem Quadratkilometer, um einen hochautomatisierten Containerterminal zu schaffen. Es vernetzt Fahrzeuge, Sensoren, mobile Endgeräte und IT-Systeme. Die auf der Ericsson 5G Campus Private basierende Plattform wird als dediziertes, vom öffentlichen Mobilfunk unabhängiges 5G-Campus-Netz im lokal zugewiesenen Frequenzspektrum betrieben.

HHLA-Projektleiter Michael Albers sagte(öffnet im neuen Fenster): "Mit dem 5G Campus-Netz haben wir jetzt eine performante und stabile Funkinfrastruktur, auf der wir neue Anwendungen realitätsnah testen und direkt in den Betrieb bringen können." Gleichzeitig werde durch den Aufbau eines providerunabhängigen Netzes die Resilienz der Kommunikationsinfrastruktur am Terminal gestärkt. Nach dem Aufbau soll erprobt werden, wie die Automatisierung von Geräten sowie der mobilen Instandhaltung unterstützt werden. Auch andere Unternehmen sollen die zukunftsweisende Technologie in der Hafenlogistik testen können.

Fördergelder vom Bundesverkehrsministerium für 5G-Campus-Netz im Hafen

Die Funknetzplanung und Ausschreibung erfolgten mit Unterstützung des Zentrums für Digitale Entwicklung (ZDE). Lufthansa Industry Solutions (LHIND) übernahm Aufgaben in der Projektleitung, während Hamburg Port Consulting (HPC) das Fördermittelmanagement erledigte und Steuergelder vom Bundesverkehrsministerium in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro hereinholte.

Die Bundesnetzagentur vergab rund 450 Lizenzen im Frequenzbereich von 3,7 bis 3,8 GHz. Kritiker wie die Telekom wandten sich im Jahr 2018 noch entschieden dagegen, dass 5G-Frequenzen an regionale Netzbetreiber und Industrieunternehmen vergeben werden, doch Siemens, Flughäfen, Häfen, Gesundheitswesen und die Fertigungsindustrie setzten sich durch.


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