Abo
  • IT-Karriere:

Deutsche Post: Zusatzfunktionen beim E-Postbrief dauern länger

Die Post will mit ihrem E-Postbrief bald auch eine schnelle Identitätsprüfung und eine direkte Zahlungsfunktion anbieten. Doch der Aufbau der Infrastruktur dauert Jahre länger als erwartet.

Artikel veröffentlicht am ,
Jürgen Gerdes
Jürgen Gerdes (Bild: Deutsche Post)

Der Aufbau der Infrastruktur für den E-Postbrief der Deutschen Post kommt langsamer voran als gedacht. "Wir haben am Anfang gesagt, dass es etwa drei bis fünf Jahre benötigt. Es können aber auch sechs Jahre werden", sagte Brief-Vorstand Jürgen Gerdes der Financial Times Deutschland. Die Post mit dem E-Postbrief und die Deutsche Telekom und United Internet mit De-Mail versprechen rechtsverbindliche elektronische Nachrichten. Beide Dienste sind kostenpflichtig.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Fürth
  2. Süwag Energie AG, Frankfurt am Main

Ein Sprecher der Post sagte Golem.de, der E-Postbrief sei schon seit fast zwei Jahren am Markt. Bisher hätten sich über 1 Million Privatkunden, rund 100 Großkunden und 4.000 weitere Unternehmen für den E-Postbrief angemeldet. Künftige Funktionen seien eine Identifizierungslösung, mit der es "in Sekundenbruchteilen" über die E-Postbrief-Infrastruktur möglich sei zu erkennen, wer sich hinter einer Bestellung verberge. Ein weiteres künftiges Thema seien Lösungen zur Bezahlung beim E-Postbrief.

Gerdes sagte der Financial Times Deutschland, dass die IT des E-Postbriefes weiterentwickelt werden müsse. Im ersten Halbjahr 2012 solle über die Plattform eine einfache Identitätsprüfung möglich sein. "Im zweiten Halbjahr werden wir ein E-Post-Payment, eine direkte Bezahlfunktion über das E-Postbrief-Portal, einführen."

2013 solle dann der Versand von E-Postbriefen aus Standardbürosoftware möglich sein. Gerdes: "Seit dem Marktstart im Jahr 2010 haben wir schon einige Millionen E-Postbriefe zugestellt."

Daran ist auch der Hersteller von Unternehmenssoftware interessiert. Michael Fuchs, Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland, sagte der Zeitung: "Wir integrieren die E-Postbrief-Anwendung in unsere SAP-Standardsoftware."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,99€
  2. 279€ (Bestpreis!)
  3. 279€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (Bestpreis!)
  4. Aktionsprodukt ab 399€ kaufen und Coupon erhalten

EqPO 14. Feb 2012

Aber hätten die verantwortlichen letztes Jahr die Nachrichten gelesen, hätten sie wohl...

Salzbretzel 13. Feb 2012

Ja, das Henne Ei Problem passt schon relativ gut - nur das die Post die Preiskarte hätte...

kedmanee 13. Feb 2012

Ich habe mir die Qual des Testens aufererlegt. Von zwei ePost-Briefen wurde einer mit...


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

    •  /