Deutsche Glasfaser: Routerfreiheit durch Firmware-Update der Fritzbox

Die Deutsche Glasfaser verbaut beim Kunden keinen passiven Netzabschlusspunkt. Diese Blockade der Routerfreiheit soll angeblich gelöst werden.

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Der neue Router von AVM
Der neue Router von AVM (Bild: AVM)

Die Deutsche Glasfaser will Probleme durch ihren fragwürdigen Umgang mit der Routerfreiheit durch Gespräche mit dem Fritzbox-Gerätehersteller AVM und ein Firmware-Update lösen. Das sagte Unternehmenssprecher Dennis Slobodian Golem.de auf Anfrage.

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Der Netzbetreiber verbaut einen am Stromnetz angeschlossenen aktiven Medienkonverter (ONT), obwohl laut Gesetz nur passive Netzabschlusspunkte ohne eigene Stromversorgung erlaubt sind. Für den Rückbau verlangt die Deutsche Glasfaser eine Servicegebühr von 60 Euro. Sie droht mit Serviceeinschränkungen und versagt zudem danach vertragliche Änderungen.

Slobodian sagte: "Das Thema ist bekannt und unsere Fachkollegen befinden sich dazu aktuell im direkten Austausch mit AVM. Feststeht, dass die GPON-Technologie eine enge Abstimmung zwischen Netzbetreiber und Endgerät benötigt - und nach aktuellem Stand wird die Fritzbox 5530 dies nach einem Firmware-Update technisch erfüllen."

Gemeinsames Ziel im Gespräch mit AVM ist es laut Slobodian, den Kunden die Nutzung der Fritzbox 5530 an ihrem Anschluss ohne Einschränkungen zu ermöglichen. "Die Netzsicherheit und Netzintegrität stehen hier stets im Vordergrund", betonte der Sprecher.

Deutsche Glasfaser: ONT-Umbau nicht umsonst

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Die Deutsche Glasfaser erklärt in ihren Nutzungsbedingungen: "Allerdings müssen wir höflich darauf hinweisen, dass der HÜP (Hausübergabepunkt) generell im untersten Geschoss (Keller) installiert wird und Sie Ihrerseits dann für eine Verbindung zu Ihrem Endgerät sorgen müssten. Zusätzlich sieht unser Anschlussmodell auf jeden Fall die Installation eines ONT vor, der bei Beauftragung eines passiven Anschlusses dann nach Anschlussfertigstellung seitens unseres Field-Service-Technikers wieder vom HÜP gelöst wird, damit Sie Ihr geeignetes Endgerät dort anschließen können. Für die technische Umsetzung und die Arbeiten bei Ihnen vor Ort berechnen wir eine Kostenpauschale von 60 Euro."

Zudem wird betont, dass nach Einrichtung eines passiven Anschlusses "jeglicher Support entfällt und zukünftig keine vertraglichen Änderungen beziehungsweise Buchungen einzelner Optionen mehr möglich sind."

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