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Werbeplakat der Deutschen Glasfaser
Werbeplakat der Deutschen Glasfaser (Bild: Deutsche Glasfaser)

Telekom stört Ausbau angeblich ganz gezielt

Deutsche Glasfaser macht der Telekom schwere Vorwürfe: "Die Deutsche Telekom verfolgt genau, wo wir den Ausbau starten und stört dann ganz gezielt", sagte die Unternehmenssprecherin Golem.de. In Schleswig-Holstein sei den Kunden der Telekom schriftlich mitgeteilt worden, dass sie bei einer Umschaltung ihre Telefonnummern verlören und diese nur behalten könnten, wenn sie einer Vertragsverlängerung über zwei Jahre zustimmten. "Die Telekom geht auch in die Orte, von Tür zu Tür und sagt den Leuten, sie verkaufte Glasfaser, obwohl sie gar kein FTTH bieten", berichtete Meppelink.

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Auch die Stadtwerke Bamberg und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) haben die Telekom wegen ihrer Ausbaupolitik angegriffen. Es gebe das Problem des Doppelausbaus. Der Verband beobachte häufig, "dass die Telekom zunächst kein Interesse an einem Ausbau zeigt und dies damit begründet, dass die Kosten zu hoch seien". Dann starte eine Kommune ein eigenes Breitbandunternehmen "und plötzlich will die Telekom doch ausbauen". Die Telekom dementiert dies.

Ungedrosselt bei 200 MBit/s

Deutsche Glasfaser bietet gegenwärtig Internet und Telefonie mit einer ungedrosselten Flatrate mit bis zu 100 MBit/s im Up- und Downstream für monatlich 34,95 Euro, bei 24-monatiger Vertragsbindung. Wer nicht kündigt, wird danach um zwölf Monate verlängert, danach sei der Anschluss monatlich kündbar. Dazu kommt eine Bereitstellungsgebühr von einmalig 50 Euro.

Die Option Bandbreiten-Upgrade 200 für eine Datenübertragungsrate von bis zu 200 MBit/s im Up- und Downstream kostet im Monat 10 Euro zusätzlich. Der Glasfaseranschluss ist frei von Baukosten, solange das Projekt realisiert wird. Sonst kommen Baukosten des Glasfaseranschlusses ab 750 Euro hinzu. Diese Kosten entstehen nur, wenn der Anschluss beantragt wird, nachdem der Bau abgeschlossen ist. Während der sogenannten Nachfragebündelung ist es kostenfrei.

Deutsche Glasfaser Netze bieten über die regionalen Partner Flink, Unser Ortsnetz und BorNet einen Zugang zu Telefonie, Internet und IP-TV. Die Netzinfrastruktur stehe grundsätzlich allen Marktplayern offen, somit könnten weitere Anbieter ihre Dienste anbieten.

Nachtrag vom 24. Juni 2015, 20:09 Uhr

"Die Telekom steht für fairen Wettbewerb - und das erwarten wir auch von der Konkurrenz. Die Unterstellungen werden wir nicht einfach hinnehmen", kündigte Telekom-Sprecher Philipp Blank im Gespräch mit Golem.de an.

 Deutsche Glasfaser: FTTH-Ausbau praktisch überall günstig möglich

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sebastianfritzsche 17. Dez 2017

Muß man doch nicht nehmen wenn es einem zu teuer ist / nicht gefällt

Neuro-Chef 06. Jul 2015

Kabel-Gebühr in der Miete zahlt man doch trotzdem, eigener Vertrag mit Kabel Doof hin...

neocron 30. Jun 2015

wo ist das bitte ein Henne-Ei-System? Aber mal ueberhaupt nicht ... ich verbiete...

ap (Golem.de) 29. Jun 2015

Der Thread ist inzwischen so persönlich, dass er geschlossen wird, bevor es noch weiter...

Anonymer Nutzer 26. Jun 2015

Ahja O.o



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