Deutsche Funkturm: Telekom-Tochter will alle Mobilfunkbetreiber versorgen

Die Deutsche Funkturm der Telekom will wohl zum größten Sendemastbetreiber in Europa aufsteigen. Golem.de sprach mit Bruno Jacobfeuerborn über die Pläne der Telekom-Tochter.

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Arbeiter bei Deutsche Funkturm
Arbeiter bei Deutsche Funkturm (Bild: Deutsche Funkturm)

Die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm will sich international stärker aufstellen und sich weiter für alle Netzbetreiber öffnen. Das sagte Bruno Jacobfeuerborn, Chef der Deutschen Funkturm, im Gespräch mit Golem.de auf dem Mobile World Congress in Barcelona. "Niemand baut in Deutschland so großflächig aus wie die Deutsche Funkturm. Wir unterstützen den Netzausbau der Telekom, bieten unsere Standorte aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an."

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Das Angebot des Standort-Sharings hatte Telekom-Chef Tim Höttges im Oktober vergangenen Jahres als Teil seines 8-Punkte-Plans für den 5G-Ausbau betont.

Tower Business umfasse 29.000 Standorte von kleineren Anlagen (Small Cells) bis hin zum Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. "Im Jahr 2018 wurden 1.300 neue Standorte errichtet, dieses Jahr streben wir 1.800 an", erklärte Jacobfeuerborn. "Um das heiß diskutierte Ziel einer flächendeckenden 5G-Versorgung ökonomisch sinnvoll zu erreichen, können wir als neutraler und offener Anbieter besonders mit unseren Masten im ländlichen Bereich und entlang der Verkehrswege für alle Mobilfunknetze beitragen."

Derzeit setzten viele Netzbetreiber auf Verdichtung ihrer LTE-Netze als Vorbereitung für den Ausbau von 5G. "Das geht ineinander über. Die Deutsche Funkturm bietet hier Dienste von der Standortsuche und Genehmigungen über den Bau bis zum Betrieb diskriminierungsfrei für alle", sagte Jacobfeuerborn.

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An einer Öffnung für den europäischen Markt werde aktuell in den Niederlanden und Österreich gearbeitet. T-Mobile Netherlands hat den Großteil seiner Mobilfunkstandorte bereits in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert, das durch die Deutsche Funkturm gesteuert wir. In Österreich arbeite man gerade an einem ähnlichen Konzept.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei am MWC 2019 in Barcelona teilgenommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

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M.P. 27. Feb 2019

Bliebe noch die Frage der Glasfaserzuführung. Das ist wohl der größte Teil des Problems...

Dwalinn 26. Feb 2019

Jacobfeuerborn, das ist echt mal ein genialer Nachname :D Klingt wie aus einen (MMO) RPG



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