Deutsche Bahn: Zug meldet sich bei Verspätung per E-Mail

Die Deutsche Bahn will ihre Fahrgäste über Verspätungen künftig per E-Mail informieren. Kunden der Bahn sollen sich so besser darauf einstellen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Information über Zugausfälle und Verspätungen künftig per E-Mail
Information über Zugausfälle und Verspätungen künftig per E-Mail (Bild: Andreas Rente/Getty Images)

Bahnfahrer sollen nicht mehr unnötig lange am Bahnsteig stehen und auf ihren verspäteten Zug warten müssen. Dazu wolle die Bahn in dieser Woche beginnen, ihre Kunden im Fernverkehr per E-Mail über Verspätungen zu informieren.

Stellenmarkt
  1. Senior Softwareingenieur - Test für Hubschraubersysteme (gn)
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Donauwörth
  2. Mitarbeiter (f/m/d) IT-Service-Desk - 1st-Level-Support
    ITM Isotope Technologies Munich SE, Garching
Detailsuche

Um bei einer Zugverspätung eine E-Mail zu erhalten, müssen Bahnkunden unter bahn.de ein Benutzerkonto für "Meine Bahn" einrichten und unter diesem Account ihr Ticket kaufen. Rund 5 Millionen Bahnkunden haben einen solchen Account und sollen den neuen Dienst dort demnächst über ein Kästchen aktivieren können.

Im Störungsfall oder bei einer Verspätung von mehr als zehn Minuten sollen die Kunden dann automatisch per E-Mail informiert werden. Die E-Mails werden frühestens zwei Stunden vor der geplanten Abfahrt verschickt, aber auch wenn die Verspätung erst kurz vor Abfahrt entsteht, sollen die Reisenden noch informiert werden.

"Wer dann bereits auf dem Weg zum Bahnhof ist, kann sich entspannen. Wer noch zu Hause ist, kann vielleicht noch eine Tasse Kaffee trinken", sagt Ulrich Homburg, Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn der Süddeutschen Zeitung.

Golem Karrierewelt
  1. Green IT: Praxisratgeber zur nachhaltigen IT-Nutzung (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    10.08.2022, virtuell
  2. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die E-Mail soll einen Link enthalten, unter dem die Bahnkunden aktuelle Informationen zu dem Problem abrufen können, beispielsweise dass der Zug 15 Minuten Verspätung hat oder die Gefahr besteht, den Anschlusszug zu verpassen.

Der Dienst soll in Zukunft erweitert werden, so dass ihn auch Menschen nutzen können, die ihre Fahrkarten im Reisezentrum oder am Automaten kaufen. Auf eine Information ihrer Kunden per SMS verzichte die Bahn aus Kostengründen, so die Süddeutsche Zeitung.

In Zukunft will die Bahn zudem die Reservierung konkreter Sitzplätze anbieten, wie man es von Fluggesellschaften kennt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TC 24. Feb 2012

In den Mengen kriegt man das per Kooperationsvertrag als Flat so wie die SMS-Tan und...

elgooG 21. Feb 2012

Oh...hab sie endlich gefunden. Na dann. ^^" Allerdings scheint es sogar 1:1 die selbe...

Anonymer Nutzer 20. Feb 2012

Die klassische Philosophie eben ;) Da wird es bestimmt zu verstopften Postfächern kommen...

T.W. 20. Feb 2012

Im Grunde genommen klingt die Idee nicht schlecht, doch im Alltag wird es selten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Franziska Giffey
Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat per Videokonferenz mit einem Deepfake von Vitali Klitschko gesprochen. Der Betrug flog auf.

Franziska Giffey: Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin
Artikel
  1. Datenpanne: IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt
    Datenpanne
    IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt

    Die Tasche mit dem USB-Stick wurde über ein in ihr ebenfalls enthaltenes Smartphone geortet und gefunden.

  2. Logistik: Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen
    Logistik
    Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen

    Die Post will Pakettransporte von der Straße aufs Wasser verlagern. Das erste der Schiffe wird mit Solarstrom betrieben. In Zukunft sollen sie autonom fahren.

  3. Qualitätsprobleme: VW muss ID.Buzz-Produktion wegen Akkufehlern stoppen
    Qualitätsprobleme
    VW muss ID.Buzz-Produktion wegen Akkufehlern stoppen

    Qualitätsprobleme mit dem Akku des Volkswagen ID. Buzz sorgen für einen Produktionsstopp. Schuld soll eine Akkuzelle eines neuen Lieferanten sein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 323CQRDE (WQHD, 165 Hz) 399€ • LG OLED 48C17LB 919€ • Samsung 980 PRO (PS5-komp.) 2 TB 234,45€ • Apple HomePod Mini 84€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700G 239€, Samsung 970 EVO Plus 250 GB 39€ und Corsair Crystal 680X RGB 159€) [Werbung]
    •  /