Deutsche Bahn und BVG: Berlin will autonome Busse auf öffentlichen Straßen testen

Die Deutsche Bahn und die Berliner Verkehrsbetriebe wollen das autonome Fahren in der Hauptstadt voranbringen und den derzeit laufenden Testbetrieb auf öffentliche Straßen ausweiten. In Berlin gibt es bereits ein Pilotprojekt für autonome Busse.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Deutsche Bahn und Berliner Verkehrsbetriebe kooperieren beim autonomen Fahren.
Deutsche Bahn und Berliner Verkehrsbetriebe kooperieren beim autonomen Fahren. (Bild: BVG)

Die Deutsche Bahn (DB) und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen autonomes Fahren mit einem selbstfahrenden Kleinbus als sogenannte On-Demand-Lösung testen. Nutzer können künftig per App das Fahrzeug rufen, das nicht mehr nur nach Fahrplan auf einer festen Route verkehrt. So soll Mobilität von Tür zu Tür in Kombination mit Bahnen und Bussen ermöglich werden.

Stellenmarkt
  1. Akademische Mitarbeiterin / Akademischer Mitarbeiter (w/m/d)
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Nord, Karlsruhe
  2. Supportspezialist (m/w/d)
    TOPdesk Deutschland GmbH, Kaiserslautern
Detailsuche

Im Pilotprojekt Pole Position auf dem Euref-Campus in Berlin-Schöneberg wird der Kleinbus des Herstellers Easymile unterwegs sein. Der Elektrobus kann auch induktiv geladen werden. Später soll der Testbetrieb auf öffentliche Straßen erweitert werden. Noch scheint aber keine geeignete Strecke gefunden worden sein.

"Mit diesem Ridesharing-Angebot für die letzte Meile ergänzen wir Bahn und Bus optimal. So kann das Verkehrsaufkommen in Städten stark verringert werden, ohne die individuelle Mobilität einzuschränken", sagte Deutsche-Bahn-Vorstand Berthold Huber. BVG-Chefin Sigrid Nikutta ergänzte: "Der Nahverkehr wird passgenaue Lösungen liefern und so das eigene Auto für die meisten Menschen überflüssig machen." Mit dem Projekt Stimulate werden auf dem Gelände der Charité in Berlin bereits autonome Kleinbusse der BVG getestet.

Mit ihrer Marke Ioki bringt die Deutsche Bahn On-Demand-Mobilität und autonomes Fahren in den öffentlichen Verkehr. Dabei bietet Ioki alle Services aus einer Hand, damit Städte oder kommunale Aufgabenträger unter eigenem Namen On-Demand-Mobilitätsangebote im öffentlichen Verkehr betreiben können.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Der geplante Berliner Fahrdienst ist nicht das einzige Projekt, das Deutsche Bahn und Ioki erproben. In Frankfurt am Main wird ein Fahrdienst getestet, bei dem ein elektrisch betriebenes Tuk Tuk auf Bestellung angefahren kommt. Bestellt wird das Fahrzeug ebenfalls per App auf dem Smartphone. Die Tuk Tuks pendeln zwischen den 32 Frankfurter DB-Standorten, wobei anders als bei herkömmlichen Taxis unterwegs andere Fahrgäste zusteigen können. Fahrgäste mit ähnlichen Routen werden automatisch zu Fahrgemeinschaften gebündelt.

Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen zusammen mit der Mercedes-Tochter Viavan einen Fahrdienst anbieten, bei dem noch menschliche Fahrer unterwegs sind. Die Passagiere rufen per App einen Kleinbus und lassen sich zusammen mit anderen zu ihrem Ziel bringen. Viavan ist ein Joint Venture des Autoherstellers Daimler und des New Yorker Fahrdienstes Via.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


plutoniumsulfat 12. Apr 2018

Stimmt, wer interessiert sich schon für andere Menschen, die nur für dich verrecken?

Dwalinn 12. Apr 2018

Ja gut wollte das ganze etwas vereinfachen^^ Ebensogut könnte man ja auch sagen das die...

Dwalinn 12. Apr 2018

Ich gehe mal davon aus das das eher als scherz meinst oder? Ansonsten klar hat das...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundestagswahl 2021
Die Parteien im Datenschutz-Check

Gesagt, getan? Wir haben geprüft, was CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD zum Datenschutz fordern - und was sie selbst auf ihren Webseiten umsetzen.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

Bundestagswahl 2021: Die Parteien im Datenschutz-Check
Artikel
  1. ARM: Apples M1 bekommt ausführliche Reverse-Engineering-Doku
    ARM
    Apples M1 bekommt ausführliche Reverse-Engineering-Doku

    Wie genau funktioniert Apples M1-Chip? Diese Frage hat ein Entwickler durch ausgiebiges Reverse Engineering versucht zu beantworten.

  2. Google Cloud: Google braucht wohl mehrere Rechenzentren in Brandenburg
    Google Cloud
    Google braucht wohl mehrere Rechenzentren in Brandenburg

    Ähnlich wie bei Tesla wird die Frage der Ansiedlung von Google in Brandenburg nun kontrovers diskutiert.

  3. Leserumfrage: Wie wünschst du dir Golem.de?
    Leserumfrage
    Wie wünschst du dir Golem.de?

    Ob du täglich mehrmals Golem.de liest oder ab und zu: Wir sind an deiner Meinung interessiert! Hilf uns, Golem.de noch besser zu machen - die Umfrage dauert weniger als 10 Minuten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Club-Tage: Bis zu 15% auf TVs, PCs, Monitore uvm.) • Alternate (u. a. Razer Kraken X für Konsole 34,99€) • Xiaomi 11T 5G vorbestellbar 549€ • Saturn-Deals (u. a. Samsung 55" QLED (2021) 849,15€) • Logitech-Aktion: 20%-Rabattgutschein für ASOS • XMG-Notebooks mit 250€ Rabatt [Werbung]
    •  /