• IT-Karriere:
  • Services:

Deutsche Bahn: Gewerkschaft sieht Smartphones für alle Eisenbahner kritisch

Eine verbesserte Kommunikation der Deutschen Bahn mit Smartphones ist für die Eisenbahnergewerkschaft ein Fortschritt. Doch eine ständige Erreichbarkeit der Beschäftigten der Deutschen Bahn wird ausdrücklich abgelehnt.

Artikel veröffentlicht am ,
Bahnbeschäftigter: Alle erhalten ein mobiles Endgerät.
Bahnbeschäftigter: Alle erhalten ein mobiles Endgerät. (Bild: Deutsche Bahn)

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) befürwortet die Einführung von Smartphones und Tablets für alle Beschäftigten der Deutschen Bahn, lehnt aber eine Verdichtung der Arbeitsbelastung ab. Das sagte EVG-Sprecher Uwe Reitz Golem.de auf Anfrage.

Stellenmarkt
  1. DER PUNKT GmbH - Agentur für Design & Lösung, Karlsruhe
  2. Deutsche Post IT Services GmbH, Bonn

"Die EVG begrüßt alle Maßnahmen, die zu einer Erleichterung der Arbeit und zur Verbesserung der Kommunikation führen", erklärte Reitz. "Die in der Ankündigung vom Bahnvorstand geäußerten Erwartungen lassen allerdings darauf schließen, dass man sich insbesondere mehr Effizienz in den Arbeitsabläufen vorstellt und bestehende Prozesse beschleunigen möchte."

Deutsche Bahn: Viele Eisenbahner noch ohne Smartphone

Die EVG lehne eine Erhöhung der Belastungen für die Beschäftigten ab. Einer Entgrenzung der Arbeit durch ständige Erreichbarkeit werde die DGB-Organisation "auch zukünftig nicht zustimmen".

"Der digitale Wandel der DB gelingt nur, wenn wir die Mitarbeiter für die neue Arbeitswelt befähigen", erklärte Personalvorstand Martin Seiler. "Schneller und effizienter Informationsaustausch wird über alle Jobfamilien hinweg möglich. Davon profitieren alle: Kunden, Mitarbeiter und Unternehmen."

In diesem Jahr werden 3.000 Beschäftigte ausgestattet, alle weiteren erhalten bis Ende 2019 ein Smartphone oder Tablet. Alle bekommen ein E-Mail-Konto und können Services für dienstliche Abläufe nutzen. Heute besitzen 60.000 Eisenbahner in Deutschland noch kein dienstliches Smartphone oder Tablet.

"Eine Entscheidung über Hersteller wurde noch nicht getroffen", sagte ein Deutsche-Bahn-Sprecher Golem.de auf Anfrage.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung Galaxy Note 20 256GB für 599€, Samsung Galaxy S20 Ultra 5G 128GB für 899€)
  2. (u. a. Arma 3 für 17,99€, Assassin's Creed: Valhalla für 36,99€, Unreal Deal Pack für 2...
  3. 3.999€ (statt 4.699€)
  4. 74,99€ (Bestpreis)

electrozoidx 17. Mai 2018

Ich finde nicht, dass das was mit Selbstkontrolle zu tun hat. Mir ist meine Arbeit halt...

berritorre 17. Mai 2018

Wenn das zu deiner Arbeit gehört und gemacht werden muss, dann kann man da nicht mehr...

Bufanda 17. Mai 2018

bleibt Diensthandy. Mit Feierabend wird es abgeschaltet und im Urlaub bleibt es in der...

gol 17. Mai 2018

In Bad Aibling hat der Fahrdienstleiter auf dem Smartphone gedaddelt, viele Menschen...

mblaster4711 17. Mai 2018

Die Mitarbeiter welche die Gleise, Weichen und Signalanlagen warten, instandhalten und...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /