Deutsche Bahn: Elektro-Rikschas sollen auch in Deutschland verkehren

Bahnmitarbeiter können in Frankfurt am Main per Smartphone-App eine Art Rikscha bestellen, die elektrobetrieben und ohne festen Fahrplan verkehrt. Aus Südostasien ist so etwas als Tuk Tuk bekannt. Mitreisende auf gleicher Route steigen einfach zu.

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Elektro-Tuk-Tuk
Elektro-Tuk-Tuk (Bild: Deutsche Bahn)

Die Deutsche Bahn und ihr Mobilitätsdienstleister Ioki erproben in Frankfurt am Main einen neuen Fahrdienst, bei dem ein elektrisch betriebenes Tuk Tuk auf Bestellung angefahren kommt und den Mitarbeiter mitnimmt. Bestellt wird das Fahrzeug per App auf dem Smartphone.

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Die Tuk Tuks pendeln zwischen den 32 Frankfurter DB-Standorten, wobei anders als bei herkömmlichen Taxis unterwegs andere Fahrgäste zusteigen können. Fahrgäste mit ähnlichen Routen werden automatisch zu Fahrgemeinschaften gebündelt. In Frankfurt kommen fünf Elektro-Tuk-Tuks sowie zwei Elektrokleinbusse zum Einsatz. Die Testflotte besteht insgesamt aus 13 Fahrzeugen. Bei den Tuk Tuks handelt es sich offenbar um das Modell Zbee des Herstellers Cleanmotion.

Ziel des Pilotprojekts ist es, die IT durch das Mitarbeiterfeedback weiter zu verbessern und fit für den realen Kundeneinsatz zu machen. Ioki entwickelte die Plattform und die Apps, von denen eine für Reisende und eine für Fahrer gedacht ist.

In Wittlich in Rheinland-Pfalz soll im Winter 2017/18 auch ein Test im ländlichen Raum mit 100 ausgewählten Kunden stattfinden. Erste Pilotprojekte der Firmentochter Ioki stellte Bahnvorstand Berthold Huber schon im Oktober vor. Ioki ist ein Akronym für Input Output Künstliche Intelligenz (KI). KI für die Verkehrsplanung dürfte beim Test autonomer Busse im niederbayerischen Kurort Bad Birnbach aber vorerst wenig benötigt werden. Auf einer 700 Meter langen Strecke vom Ortszentrum zur Kurtherme fahren die Busse vom Typ EZ-10 des französischen Anbieters Easymile lediglich mit 15 km pro Stunde.

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