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Deutsche Bahn: Durch Finanzdruck zur "digitalen Spitzenversorgung"

Nur 120 von 5.600 Bahnhöfen bieten einen Internet-Hotspot an – zu wenig, findet Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Er will der Deutschen Bahn jetzt über eine Finanzierungsvereinbarung mehr Internet verordnen.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Zug der Deutschen Bahn (Bild: Sean Gallup/Getty Images News)
Zug der Deutschen Bahn Bild: Sean Gallup/Getty Images News

Nach dem Willen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt soll die Deutsche Bahn ihr Internetangebot in Bahnhöfen und Zügen deutlich ausweiten. "Erst rund 120 von etwa 5.600 Bahnhöfen bieten einen Internet-Hotspot an" , sagte der CSU-Politiker dem Magazin Focus. Und das, obwohl die Bahn für viele Kunden immer mehr ein verlängerter Teil des Arbeitsplatzes werde. Daher müsse der zum Bund gehörende Konzern eine digitale Spitzenversorgung liefern.

Um entsprechende Investitionen anzuregen, werde die Bundesregierung an das Onlineangebot der Bahn künftig "bestimmte finanzielle Unterstützungen des Bundes knüpfen" , sagte Dobrindt, dessen Ministerium jetzt an einer neuen Finanzierungsvereinbarung mit der Bahn arbeitet. Bereits im Januar 2014 hatte Dobrindt unter anderem Internet in allen Zügen gefordert, damit die Bahn "das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters" werde.


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