Keine Neuheiten bei Audi

Der neue Audi-Chef Gernot Döllner soll Starttermine von sechs elektrischen Modellen verschoben haben. Derzeit werden sowohl die Belegung der Produktionsstätten umverteilt als auch etliche Stellen im Topmanagement neu besetzt. Dazu zählt die Position des Chief Creative Officers. Nach zehn Jahren übernimmt Designchef Marc Lichte andere Aufgaben im Konzern.

Döllner holte Massimo Frascella von Jaguar Land Rover, um neuen Modellen das passende Aussehen zu geben. Doch außer dem elektrischen SUV Q6 E-Tron ist in diesem Jahr nicht mit Neuheiten zu rechnen. Immerhin profitieren die Ingolstädter von den Arbeiten der Porsche-Ingenieure. Unter der Haube des Audi E-Tron GT steckt Taycan-Technik.

Warten auf den ID.2

Bei der Hauptmarke des Volkswagen-Konzerns muss man weiter auf elektrische Kleinwagen warten. Der bereits präsentierte ID.2all kommt erst Anfang 2026 in größeren Stückzahlen auf den Markt – dann aber hoffentlich zu einem Startpreis unterhalb von 25.000 Euro.

In diesem Jahr folgt auf die große Limousine ID.7 noch der Tourer, also die Kombiversion. Auch mit sportlicheren GTX-Varianten für die Modelle ID.3, ID.7 und ID.Buzz ist im Laufe des Jahres zu rechnen.

Zu den technischen Neuerungen aus dem VW-Konzern zählt lediglich ein Komfortgewinn. Ab dem zweiten Quartal 2024 nutzt der Sprachassistent IDA den Zugriff auf die generative KI von ChatGPT. Damit sollen Dialoge in natürlicher Sprache geführt werden. Das soll mit E-Autos (MEB) ab Softwareversion 4.0 sowie bei neueren Verbrennermodellen der MQB Evo-Plattform (u.a. Golf 8, Passat B9, Tiguan 3) funktionieren.

Konzentration auf die Neue Klasse bei BMW

Auch BMW führt künstliche Intelligenz bei seinem Sprachassistenten ein. Ansonsten steht in diesem Jahr nur Modellpflege auf dem Programm. Das ist nachvollziehbar, denn im kommenden Jahr hat bei den Bayern die Neue Klasse ihren großen Auftritt. Im März 2024 kommt mit dem iX2 eDrive 20 die günstigste Einstiegsvariante des Sports Activity Coupé mit Frontantrieb auf den Markt. Das Modell dürfte BMW als Gegenangebot zum Tesla Model Y positionieren. Bei der Business-Limousine i5 folgt im März eine Allradversion. Der i5 xDrive 40 verfügt über 290 kW (394 PS) Motorleistung.

Die 5er-Reihe verfügt bereits über einen Autobahnassistenten. Das Level-2-System mit Lenkfunktion und Abstandsregelung bis Tempo 135 km/h kommt in diesem Jahr auch in die 7er-Reihe, iX sowie X5, X6 und X7. Das Besondere: Erkennt das System eine freie Überholspur, genügt ein Blick in den linken Außenspiegel, um den Überholvorhang zu starten.

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 Deutsche Autoindustrie: Das elektrische ÜberbrückungsjahrMercedes-Benz setzt auf 800 Volt 
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sigii 26. Feb 2024 / Themenstart

Du verschwurbelst aber ein paar Sachen in deine berechtigte Kritik... Die Privatjets sind...

sigii 26. Feb 2024 / Themenstart

Wenn du mein Auto nimmst, das hat 100kWh Akku und im Sommer 540 km reichweite. Wenn das...

neocron 26. Feb 2024 / Themenstart

Ok. Du kaufst alte Gebrauchtschuesseln und vergleichst deren Preis mit BEV Neuwagen...

Spiritogre 24. Feb 2024 / Themenstart

Jupp, wie der Vorredner schon sagte, mit einem kleinerem Akku. 10 - 80 ist eben keine...

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