• IT-Karriere:
  • Services:

US-Autokonzerne bleiben in Michigan

Aus diesem Grund hat Bosch die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) gegründet. Der Risikokapitalgeber hat ebenfalls ein Büro in Palo Alto, wo sich auch ein Research and Technology Center der Stuttgarter befindet. Neben der Forschung will Bosch dort ausdrücklich "Technologie-Scouting" betreiben. So hat das Unternehmen beispielsweise im vergangenen Jahr das Startup Seeo übernommen, das eine neuartige Batterietechnik entwickelt. RBCV soll dem Unternehmen frühzeitig Zugang zu disruptiven Technologien ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. über Jobware Personalberatung, Raum Paderborn
  2. ekom21 - KGRZ Hessen, Darmstadt, Kassel, Gießen

Doch das alles bedeutet nicht, dass die autonomen Autos vor allem im Silicon Valley entwickelt werden. Es hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es mehr braucht als neuartige Software, um ein zuverlässiges autonomes Auto bauen zu können. Das zeigt sich inzwischen auch daran, dass die US-amerikanischen Autokonzerne ihre Entwicklungsabteilungen für autonomes Fahren stark aufstocken. Allerdings nicht im Silicon Valley, sondern in der traditionellen Autoregion um Detroit.

Weitere Entwicklungszentren in Pittsburgh und Kanada

Gouverneur Rick Snyder habe daher im vergangenen Monat ein Gesetzespaket erlassen, das ein ausgiebiges Testen der selbstfahrenden Autos auf Michigans Straßen erlaube, berichtete die New York Times. Anders als in Kalifornien dürfen dort sogar Autos ohne Lenkrad und Pedale getestet werden.

Die großen Autohersteller Ford, General Motors und Fiat Chrylser wollen ihre autonomen Autos in den kommenden Jahren in Michigan bauen und entwickeln. Für die Kooperation mit Fiat Chrysler ist selbst Google mit seiner neuen Autosparte Waymo von Kalifornien in den Mittleren Westen gezogen. Boschs Tesla-Testwagen sind ebenfalls in Michigan angemeldet. Schließlich sitzen dort die meisten Kunden des Zulieferers.

Ein weiteres Entwicklungszentrum in den USA ist Pittsburgh, wo vor allem die Robotik-Abteilung der Carnegie-Mellon-Universität wichtige Forschung betreibt. Das ist ein Grund dafür, dass Uber dort seine autonomen Taxis testet. Die kanadische Provinz Ontario will nach Angaben der New York Times ebenfalls eine Rolle bei der Entwicklung selbstfahrender Autos spielen. So habe General Motors schon ankündigt, in der Nähe von Toronto bis zu 1.000 neue Jobs schaffen zu wollen. Ende Dezember eröffnete Kanadas Premierminister Justin Trudeau ein Entwicklungszentrum von Blackberry für autonomes Fahren in Ottawa. Anfang November hatten Ford und Blackberry angekündigt, gemeinsam das QNX-System weiterzuentwickeln.

Derzeit sieht es danach aus, als würde sich die Entwicklung autonomer Fahrzeuge mehr und mehr in die traditionellen Autoregionen verlagern. Was bringt daher überhaupt eine starke Präsenz im Silicon Valley? Mercedes-Entwickler Gern berichtete, dass sein Team vor kurzem die Software für die autonomen Autos der Stufe 5 noch einmal neu aufgesetzt habe. Mit dem bisherigen Ansatz für die automatisierten Funktionen sei man in einigen Punkten nicht weitergekommen, da es dann doch einige Unterschiede zwischen automatisierten und autonomen Fahrfunktionen gäbe. Vielleicht ist bei solchen Entscheidungen hilfreich, an einem "disruptiven Ort" wie dem Silicon Valley zu arbeiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Kein Hersteller will Trends verschlafen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. (u. a. XCOM 2 Collection für 16,99€, Bioshock: The Collection für 11,99€, Mafia 3: The...

amagol 29. Dez 2016

Es interessiert nur keinen woher sie kommen, sondern wo sie sind oder wohin sie gehen...

amagol 29. Dez 2016

Naja, die meisten werden schon eher ueber H1B oder L1 Visa ruebergehen. Bzgl...

Anonymer Nutzer 29. Dez 2016

Am Ende kommt noch ein Hersteller für Spielekarten auf die Idee eine Konsole zu bauen...


Folgen Sie uns
       


Xbox Series X und S - Fazit

Im Video zum Test der Xbox Series X und S zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsolen von Microsoft.

Xbox Series X und S - Fazit Video aufrufen
Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
  2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
  3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar

Antivirus: Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware
Antivirus
Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware

Antivirus-Software soll uns eigentlich schützen, doch das vergangene Jahr hat erneut gezeigt: Statt Schutz gibt es Sicherheitsprobleme frei Haus.
Von Moritz Tremmel

  1. NortonLifeLock Norton kauft deutschen Antivirenhersteller Avira

Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
Notebook-Displays
Tschüss 16:9, hallo 16:10!

Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
  2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
  3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

    •  /