Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor

Auf nach Golem City, kein Scherz: Im neuen Deus Ex verschlägt es den Spieler nach Tschechien. Dabei geht es um ganz große Verschwörungen, aber auch um merkwürdige Hightech-Implantate im Körper der Hauptfigur.

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Artwork von Deus Ex Mankind Divided
Artwork von Deus Ex Mankind Divided (Bild: Square Enix)

"Erstklassige Arbeit, Jensen, Sie Scheiß Blecheimer": An solche Kommentare durch die lieben Kollegen muss sich Adam Jensen wohl einfach gewöhnen. Immerhin besteht unser Alter Ego in Deus Ex - Mankind Divided ja tatsächlich nicht nur aus Fleisch und Blut, sondern auch aus Platinen, Kabeln und Computerchips. Die Augmentationen (Körperverbesserungen) machen uns schneller und stärker als normale Menschen.

Inhalt:
  1. Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
  2. Akku am Limit
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Der Streit zwischen den Augmentierten und den normalen Menschen ist eines der zentralen Elemente von Mankind Divided. Die Handlung des Rollenspiels ist zwei Jahre nach dem 2011 veröffentlichten Human Revolution (Test bei Golem.de) angesiedelt. Das neue, erneut von Eidos Montreal produzierte Spiel fühlt sich über weite Strecken wie eine Fortsetzung unter verschärften Bedingungen an. Die Welt ist noch kaputter und düsterer, der Streit zwischen augmentierten und normalen Menschen längst eskaliert.

  • Schießerei unter einer merkwürdigen Medikamentenreklame in Prag  (Screenshot: Golem.de)
  • Agent Jensen verfügt über eine Reihe neuer Augmentierungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die meisten Gespräche bieten einfache Multiple-Choice-Verzweigungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Hauptquartier von Jensens Interpol-Abteilung (Screenshot: Golem.de)
  • In den Straßen muss der Agent regelmäßig seinen Ausweis vorzeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Menü wählen wir Waffen und Ausrüstung - solange steht die Zeit still. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Denksport-Hackeraufgaben werden im Spielverlauf immer kniffliger. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Schießstand lernen wir den Umgang mit unseren Waffen kennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte zeigt die nähere Umgebung. (Screenshot: Golem.de)
  • In Golem City geht die Polizei betont hart vor. (Screenshot: Golem.de)
  • An Sicherheitsterminals können wir Kameras und Selbstschussanlagen deaktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Gespräch mit einem Auftraggeber nach absolvierter Mission (Screenshot: Golem.de)
  • Die PC-Version bietet ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... in den Grafikeinstellungen ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... vielfältige Optionen. (Screenshot: Golem.de)
Schießerei unter einer merkwürdigen Medikamentenreklame in Prag (Screenshot: Golem.de)


Sogar in der U-Bahn gibt es zwei Abschnitte - und wenn wir mit der Sondervollmacht von Jensen in den "falschen" Waggon steigen, ernten wir tatsächlich böse Blicke. Damit Einsteiger einigermaßen wissen, worum es geht, können sie vor dem Start der Kampagne ein sehr gut gemachtes, rund zwölf Minuten langes Video mit einer Zusammenfassung der Ereignisse aus Human Revolution anschauen. Aber selbst dann ist nicht ganz klar, welche Rolle die unterschiedlichen Fraktionen haben, etwa die Illuminaten oder die Kommandogruppe von Interpol, für die Jensen arbeitet - nicht als Chef übrigens, sondern als einfacher Agent.

Unabhängig von der Handlung: Der Einstieg in Mankind Divided ist alles andere als leichtgängig. Zwar absolvieren wir als Adam Jensen gleich nach dem Intro einen Schleich- und Schießeinsatz auf einer verfallenen Hotelanlage vor Dubai - mit unerwartetem Ausgang. Aber danach sind wir im Rahmen der insgesamt rund 40 Stunden dauernden Kampagne erst lange in der Altstadt von Prag unterwegs. Dort helfen wir Rebellen, legen uns mit der Polizei und mit Schmugglern an und erkunden das Hauptquartier von Interpol.

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Für das Absolvieren der Haupt- und Nebenmissionen reden wir mit Stadtbewohnern, suchen nach Beweisen und hacken Computersysteme - eine gut gemachte, nicht im Verlauf immer kniffligere Denksportaufgabe, um die auch Spieler, die ganz auf Action setzen wollen, in Mankind Divided so gut wie nicht herumkommen. Diese langen Abschnitte erinnern fast an ein Adventure.

Anschließend geht es dann im dritten Kapitel ins ebenfalls tschechische Ghetto Golem City - ein Ort, der besonders eng mit dem aus Hightech-Geräten zusammengesetzten Jensen korrespondiert. Allein bis zu diesem Abschnitt gab es schon eine Reihe von größeren Überraschungen und Wendungen in der Geschichte, über die wir aber nichts verraten wollen.

Die Handlung erklärt auch, warum unser Protagonist über neue Augmentationen und damit Fähigkeiten verfügt. Jenson kann auf Knopfdruck für wenige Augenblicke eine fast undurchdringliche Titanrüstung aktivieren, Feinde mit einem Blitzschlag lahmlegen, eine für Nah- und Fernkampfangriffe geeignete Klinge aus seiner Faust schießen lassen und extrem schnell sprinten.

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Akku am Limit 
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grslbr 13. Sep 2016

Uncharted, besonders 2-4, macht da alles richtig in punkto Spieltiefe und trotzdem...

Mydgard 28. Aug 2016

Das mag schon sein das er Recht hat, allerdings ist das nicht möglich. Deus Ex Mankind...

Neuro-Chef 26. Aug 2016

Hmm, ich fand's optimal, wie Jedi Knight II und III das gelöst hatten. Standardmäßig...

razer 26. Aug 2016

Die Entwickler haben sich hier mal wieder selbst übertroffen, es gibt ein Day 1 DLC...

lester 22. Aug 2016

Als Vertrauensvorschuß einem Entwickler gegenüber von dem man bis dato zumindest nicht...



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