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Verfügbarkeit und Fazit

Den Großteil der Zeit verbringen wir allerdings in nur mittelgroßen Umgebungen - Mankind Divided ist kein Openworld-Spiel. Immerhin können wir relativ viele freiwillige Nebenmissionen annehmen, um so Punkte für den Ausbau unserer Augmentierungen zu sammeln. Sowohl Haupt- als auch Nebenquests sind interessant gestaltet und bieten deutlich mehr als "Bringe A nach B". Die Reihenfolge, in der wir die Aufgaben absolvieren, ist beliebig. Allerdings können wir nach dem Wechsel von einem großen Gebiet ins nächste nicht wieder zurückkehren - die Nebenquests verfallen dann, was uns das Programm aber rechtzeitig sagt.

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Das Spiel basiert auf der Dawn Engine von Eidos Montreal, die einen etwas durchwachsenen Eindruck hinterlässt. Einige der Umgebungen sehen sehr schön aus - auch Golem City wirkt detailreich und schön ausgeleuchtet. Die Figuren und einige Animationen erscheinen dafür nicht besonders ausgereift. Wenn wir als Adam Jensen etwa eine Leiter hochklettern, wirkt das fast wie in einem Retrospiel, so hüftsteif klettert der Superagent - kein Vergleich mit Titeln wie Assassin's Creed.

  • Schießerei unter einer merkwürdigen Medikamentenreklame in Prag  (Screenshot: Golem.de)
  • Agent Jensen verfügt über eine Reihe neuer Augmentierungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die meisten Gespräche bieten einfache Multiple-Choice-Verzweigungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Hauptquartier von Jensens Interpol-Abteilung (Screenshot: Golem.de)
  • In den Straßen muss der Agent regelmäßig seinen Ausweis vorzeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Menü wählen wir Waffen und Ausrüstung - solange steht die Zeit still. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Denksport-Hackeraufgaben werden im Spielverlauf immer kniffliger. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Schießstand lernen wir den Umgang mit unseren Waffen kennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte zeigt die nähere Umgebung. (Screenshot: Golem.de)
  • In Golem City geht die Polizei betont hart vor. (Screenshot: Golem.de)
  • An Sicherheitsterminals können wir Kameras und Selbstschussanlagen deaktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Gespräch mit einem Auftraggeber nach absolvierter Mission (Screenshot: Golem.de)
  • Die PC-Version bietet ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... in den Grafikeinstellungen ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... vielfältige Optionen. (Screenshot: Golem.de)
Die PC-Version bietet ... (Screenshot: Golem.de)

Deus Ex Mankind Divided ist ab dem 23. August 2016 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 verfügbar; je nach Plattform liegt der Preis bei 50 bis 70 Euro. Die Systemanforderungen der PC-Fassung sind moderat; bei uns lief das Spiel ohne technische Probleme auf einem System mit Nvidia-Karte, obwohl die Entwickler eigentlich mit AMD zusammengearbeitet haben. Nur die teils sehr langen Ladezeiten haben genervt.

Die deutsche Sprachausgabe ist okay, nur einige Nebenfiguren klangen in unseren Ohren nicht ganz überzeugend. Einen Multiplayermodus gibt es nicht. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 18 Jahren bekommen.

Fazit

Auch sein zweites Deus Ex meistert Agent Jensen mit Bravour. Obwohl der Mann vermutlich zur Hälfte aus Kabeln und Platinen besteht und zumindest auf den ersten Blick wenig sympathisch rüberkommt, ist er uns im Verlauf der Handlung erstaunlicherweise menschlich nähergekommen als manch anderer Spieleheld. Das liegt daran, dass die Handlung im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht und sich intensiv und nachfühlbar mit seinem Innenleben beschäftigt. Also mit den Augmentierungen - aber eben auf eine angenehm unaufdringliche Art auch damit, wie es sich wohl anfühlt, halb Maschine zu sein.

Auch spielerisch überzeugt das Programm. Mankind Divided ist wieder ein echtes Rollenspiel, das sich an ein erwachsenes und erfahrenes Publikum richtet. Gelegentlich fühlt sich das Ganze zwar eher nach Arbeit als nach lockerer Feierabendunterhaltung an. Wir haben uns beim Test aber keine Minute gelangweilt.

Die meisten Kämpfe sind angenehm herausfordernd und nur mit taktischer Überlegung zu meistern. Der Umgang mit den Menüs und die wichtigen Hacking-Elemente erfordern Konzentration und halbwegs planvolles Vorgehen. Das neue Deus Ex fühlt sich stellenweise fast schon wie ein Old-School-Rollenspiel an, zumal einige Animationen und Effekte nicht ganz taufrisch wirken - aber an den Bildschirm fesseln kann es eben doch. Wer ein langes Abenteuer mit Tiefe in einer düsteren Welt sucht, sollte Mankind Divided die verdiente Chance geben.

 Akku am Limit
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grslbr 13. Sep 2016

Uncharted, besonders 2-4, macht da alles richtig in punkto Spieltiefe und trotzdem...

Mydgard 28. Aug 2016

Das mag schon sein das er Recht hat, allerdings ist das nicht möglich. Deus Ex Mankind...

Neuro-Chef 26. Aug 2016

Hmm, ich fand's optimal, wie Jedi Knight II und III das gelöst hatten. Standardmäßig...

razer 26. Aug 2016

Die Entwickler haben sich hier mal wieder selbst übertroffen, es gibt ein Day 1 DLC...

lester 22. Aug 2016

Als Vertrauensvorschuß einem Entwickler gegenüber von dem man bis dato zumindest nicht...


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